Vom Motor bis zur Steuerung

Autor / Redakteur: Dipl.-Ing. Anke Steinkemper / Karl-Ullrich Höltkemeier

Ob Synchron, Asynchron oder Gleichstrom – elektrische Servoantriebe sowie deren Steuerungen bilden das Herzstück industrieller Anlagen und Maschinen. Aber nicht nur in der Industrie, sondern überall dort, wo sich etwas bewegt spielt die Antriebstechnik eine entscheidende Rolle. Bei der elektrischen Versorgung der Antriebe sowie deren Ansteuerung ist ein durchgängiges und einheitliches Steckverbinder-System von Vorteil.

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1 Hochleistungssteckverbinder und -printklemmen Combicon Power zum Anschluss der Steuerungskomponente.
1 Hochleistungssteckverbinder und -printklemmen Combicon Power zum Anschluss der Steuerungskomponente.
( Archiv: Vogel Business Media )

Verschiedene Geräte werden oft über Steckverbinder und geschirmte Kabel zu Funktionseinheiten verbunden. Im Bereich der Antriebstechnik bilden Frequenzumrichter und Servomotoren eine solche Einheit. Damit müssen die Versorgungsenergie und die Steuersignale einerseits vom Antrieb zum Schaltschrank und andererseits im Schaltschrank zum Frequenzumrichter sowie zum Steuergerät geleitet werden. Dafür sind Steckverbinder unterschiedlicher Ausprägung notwendig.

Für den Anlagenbauer ist es dabei von Vorteil, wenn er auf ein durchgängiges Produktprogramm zurückgreifen kann. Eine solche Synergie bilden die Hochleistungssteckverbinder Combicon Power von Phoenix Contact im Schaltschrank sowie die Rundsteckverbinder ConPower der Tochtergesellschaft Coninvers beim Anschluss auf der Antriebsseite (Bild 1, Bild 2).

Leistungsübertragung: Die Anbindung der Versorgungsenergie stellt aufgrund der relativ großen Leistungsübertragung hohe Anforderungen an die Kontaktqualität der Steckverbinder. Dabei beträgt die Stromtragfähigkeit pro Kontaktdurchgang bis zu 100 A. Je nach anliegender Spannung wird so schnell eine Leistung übertragen, die der Heizleistung von rund 25 Bügeleisen entspricht.

Aus diesem Grund besitzen die Steckverbinder Combicon Power und ConPower eine integrierte Stahlüberfeder. Diese sorgt insbesondere bei großen Temperatur- und Leistungsschwankungen für eine sichere, unterbrechungsfreie Übertragung des Stroms.

Schirmung: Zur Verschraubung der Steckverbinderkomponenten gegeneinander beziehungsweise zur Verschraubung am Motor sind die Leiterplattenanschlüsse Combicon Power sowie die Rundsteckverbinder ConPower mit Befestigungsflanschen ausgestattet. Um vor allem die Übertragung der Steuersignale vor elektromagnetischen Störeinflüssen zu schützen, ermöglichen beide Produktfamilien eine großflächige Auflage geschirmter Leitungen.

Durch die Gehäusewand: Sowohl die Produktfamilie der Rundsteckverbinder als auch die der Leiterplattenanschlüsse bietet entsprechende Wanddurchführungsvarianten. Somit gestaltet sich der Anschluss am Gehäuse, beispielsweise bei Geräten im Schaltschrank, steckbar und damit schnell und flexibel. Das gilt nicht nur für die Übertragung der Steuersignale, sondern ebenso für die Anbindung der Versorgungsenergie.

Phoenix Contact

Tel. +49(0)5235 300

Dipl.-Ing. Anke Steinkemper, Produktmanagerin Leiterplattenanschluss Combicon Power, Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

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