Fujitsu Electronics Europe Vom Halbleiterfertiger zum Innovationspartner

Redakteur: Sebastian Gerstl

Seit dem 01.01.2016 ist Fujitsu Semiconductor Europe (FSEU) als Fujitsu Electronics Europe (FEEU) aktiv. Geschäftsführer Axel Tripkewitz verrät Näheres über die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.

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Axel Tripkewitz, Geschäftsführer von Fujitsu Electronics Europe, zur strategischen Neuausrichtung des Unternehmens
Axel Tripkewitz, Geschäftsführer von Fujitsu Electronics Europe, zur strategischen Neuausrichtung des Unternehmens
(Bild: Fujitsu)

Herr Tripkewitz, seit dem 1. Januar heißt Ihr Unternehmen Fujitsu Electronics (FEEU) Europe. Sie wollen fortan nicht nur für Halbleiter, sondern für ein breiteres Angebot an Elektronik-Lösungen stehen. Wie sieht das neue Geschäftsmodell aus?

Wir sind seit über 30 Jahren auf dem europäischen Elektronikmarkt aktiv, zuletzt als Hersteller unter dem Namen Fujitsu Semiconductor Europe. Unsere Ausrichtung ändert sich mit der Umfirmierung: FEEU ist ein neuer globaler Distributor, der einige Besonderheiten mitbringt.

Was unterscheidet Sie von anderen Distributoren auf dem Markt?

Einige Lösungen in unserem Portfolio stellen wir selbst her und vertreiben diese auch, beispielsweise FRAM (Ferroelectric Random Access Memory). Zudem vertreiben wir Lösungen aus dem Fujitsu-Universum – hierzu gehören heute zum Beispiel PCBs von Fujitsu Interconnect Technologies oder DC/DC Konverter von FDK. Auch Lösungen ehemaliger Fujitsu-Firmen wie Custom SoCs oder Imaging und Graphics-Lösungen von Socionext bieten wir an.

Ein weiteres Standbein, das wir weiter ausbauen werden, sind Lösungen von Drittanbietern. Gallium-Nitrid-(GaN)-Leistungsbauelemente von Transphorm gehören in diese Kategorie und sind heute schon über uns zu beziehen.

Für alle Produkte unserer Linecard gilt ein „Best-in-Class“-Ansatz: Wir haben immer nur die aus unserer Sicht beste Lösung aus einem Bereich im Portfolio – wir bieten keine Konkurrenzprodukte parallel an. Wir sehen uns zudem als Spezialisten für komplexere Produkte, die wir dank unserer Beratungskompetenz für den optimalen Einsatz in den Applikationen unserer Kunden anpassen können.

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Was, wenn ein Kunde doch einmal etwas aus einem anderen Portfolio benötigt?

Wenn unsere Kunden trotzdem auch Standardprodukte benötigen, müssen sie keinen neuen Vendor anlegen. Diese können sie dann ebenfalls über uns beziehen, im Direktvertrieb, über den neu aufgebauten Web-Shop sowie über unsere Distributionspartner.

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