Kopfposition verfolgen Vom Eye Tracking zum Head Tracking

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Neben dem Eye Tracking lassen sich anhand der Position des Kopfes weitere wichtige Informationen ableiten, um beispielsweise die Ergonomie von Arbeitsplätzen zu verbessern.

Anbieter zum Thema

Die Professional-Eye-Tracking-Brille von Dikablis lässt sich um eine Head-Tracking-Funktion erweitern. Somit lässt sich die Ergonomie detaillierter untersuchen.
Die Professional-Eye-Tracking-Brille von Dikablis lässt sich um eine Head-Tracking-Funktion erweitern. Somit lässt sich die Ergonomie detaillierter untersuchen.
(Bild: Ergoneers)

Blickpositionen verraten viel über das Verhalten – aus diesem Grund sind Eye-Tracking-Systeme für die Industrie sehr interessant. Gerade wenn es um die Ergonomie von Arbeitsplätzen geht. Mit einem Software-Modul lässt sich jetzt zusätzlich die Kopfposition genau messen. Damit können Parameter wie Distanz, Winkel und Position des Kopfes aufgenommen werden.

Bildergalerie

Der Hersteller Ergoneers hat dazu eine Marker-Technik entwickelt, welche die Position des Kopfes in ein dreidimensionales Koordinatensystem XYZ überträgt und die entsprechenden Winkel berechnet, welche eine Genauigkeit von ±2° haben. Die Marker haben eine Größe von 5 cm x 5 cm bei einer Distanz von 150 cm. Koordinaten- und Winkelberechnung erfolgt im Zusammenspiel mit der, an der Dikablis-Eye-Tracking-Brille befestigten, Front- bzw. Feldkamera und den Markern, die rund um die Versuchsperson angebracht sind. Durch die Anbindung an D-Lab, eine Plattform für Verhaltensmessung, sind diese Werte sofort verfügbar und können sowohl online als auch offline visualisiert und verarbeitet werden.

Verschiedene Anwendungen sind möglich

Das Software-Modul mit der Bezeichnung D-Lab Head Tracking eignet sich für Studien und Untersuchungen bei der Arbeitsplatzgestaltung, Design von Mensch-Maschine-Interfaces, Untersuchung der Auge-Kopf-Koordination, Usability-Studien, Sport- und Lesewissenschaften sowie in der Robotik.

Die Dikablis-Hardware lässt sich in Helme, Schutz- oder Arbeitsbrillen oder Kopfbedeckungen integrieren. Dadurch entstehen interessante Anwendungen für das Head Tracking, wie beispielsweise solche, bei denen das Tragen eines Standard-Eye-Trackers nicht möglich ist.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:44395122)