Inline-Nutzentrenner FlexRouter II

Vollautomatischer Nutzentrenner mit 1 Meter Zellenbreite

22.04.2010 | Redakteur: Claudia Mallok

IPTE Factory Automation hat den Inline-Nutzentrenner FlexRouter I für mittleren bis hohen Produktionsdurchsatz komplett überarbeitet. Das Nachfolgemodell FlexRouter II benötigt nur 1,0 Meter Zellenbreite (Vorgängermodell 1,6 Meter). Dadurch stehe ohne funktionelle Einschränkungen eine der schmalsten Zellen dieser Klasse zur Verfügung.

Trotz reduzierter Zellenbreite wurde die maximale Boardgröße auf 450 mm x 500 mm erweitert. Darüber hinaus wurde die Leistungsfähigkeit des FlexRouters signifikant verbessert und zahlreiche Optimierungen sind in das Nachfolgemodell eingeflossen. So sind vier der sieben Achsen als Linearantriebe ausgelegt. Beim FlexRouter II wird der Nutzen in der Regel über einen spurbreitenverstellbaren Bandtransport eingefördert (andere Zuführvarianten sind auch vorgesehen), geklemmt und positionsvermessen.

Durch die Verwendung eines frei programmierbaren Servogreifers, der die Leiterplatte während des Trennvorgangs hält, entfallen in der Regel Tooling-Kosten für leiterplattenspezifische Greifer. Nachdem die Leiterplatte mit der unter dem Board befindlichen Frässpindel getrennt wurde, wird diese mit dem Greifer abgelegt.

Maßnahmen zur Staubminderung und spezielle ESD-Farbe

Der Leiterplattengreifer ist an einem kartesischen 3-Achssystem mit Drehachse befestigt und die Frässpindel wird mit einem kartesischen 3-Achssystem positioniert. Somit lassen sich auch komplexe Applikationen ohne Schwierigkeiten realisieren. Der modulare Systembaukasten des FlexRouter II stellt u.a. die Ablagevarianten (Doppel-)Gurtförderband, Trayablage, Warenträger, Linearshuttle und Drehteller für die nachgeschalteten, individuellen Kundenprozesse bereit.

Die jahrelangen Erfahrungen von IPTE im Nutzentrennen mit mehreren hundert installierten Maschinen spiegeln sich im Design z.B. Maßnahmen zur Staubminimierung mit Staubabsaugung und Ionisierung. Darüber hinaus wird eine spezielle ESD-Farbe verwendet.

Das Erstellen von neuen Trennprogrammen wird durch die kameragestützte Programmierung intuitive Bedienoberfläche wesentlich erleichtert und beschleunigt. Weitere Funktionen sind die Nutzung mehrerer Fräserkopfabschnitte zur Verbrauchskostenreduzierung, automatischer Fräserwechsel und Fräserbrucherkennung.

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