Visuelles Testsystem prüft Spulen und Dioden in Kunststoffteilen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

In einem Prüfzyklus muss ein Testsystem Spulen und Dioden fehlerfrei überprüfen, die in Kunststoffteile eingespritzt sind.

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Greifwerkzeug des Roboters: Der gesamte Prüfzyklus für die Spulen und Dioden dauert sechs Sekunden.
Greifwerkzeug des Roboters: Der gesamte Prüfzyklus für die Spulen und Dioden dauert sechs Sekunden.
(Bild: NeuPro)

Sechs Sekunden dauert der Prüfzyklus für ein Bauteil, in dem mehrere Messwerte visuell, elektrisch und mechanisch erfasst werden. Dann entnimmt der Greifer das Prüfteil und startet mit dem nächsten Prüfzyklus. Das ist kurz umrissen die Aufgabe eines Inline-Testhandlers für einen Automobil-Zulieferer für Kunststoffteile, um Spulen und Dioden zu prüfen.

Diese sind direkt in die Kunststoffteile eingespritzt. In einer Kunststoffspritzerei müssen Prüfstationen besondere Anforderungen erfüllen. Wenn die Spritzmaschinen ihren Produktionszyklus unterbrechen müssten, weil die Prüfstation zu langsam arbeitet, dann würde das Material in der Spritzdüse verbrennen. Es wird zur Prüfung ein sogenannter Inline-Testhandler gebraucht, der alle Messdaten in kurzer Zeit erfasst. Inline ist die höchste Anforderungsstufe hinsichtlich der Verfügbarkeit einer Messstation. Eine weitere Herausforderung ist die unterschiedliche Temperatur, mit der die gespritzten Prüfteile auf dem Prüfplatz landen. Um aussagekräftige Werte zu erhalten, muss eine Temperaturkompensation vorgenommen werden. Am anspruchsvollsten ist jedoch die Transientenmessung.

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