Mensch-Maschine-Interaktion Virtual und Mixed Reality verändern die Arbeitswelt

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Laut einer Studie von Deloitte, Fraunhofer FIT und Bitkom besteht für Head Mounted Displays großes Potenzial im Rahmen von Virtual- und Mixed Reality-Lösungen. Deutsche Unternehmen wollen bis zum Jahr 2020 knapp 850 Millionen Euro investieren.

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Eine Studie von Deloitte, Fraunhofer FIT und Bitkom zeigt Perspektiven von Head Mounted Displays auf.
Eine Studie von Deloitte, Fraunhofer FIT und Bitkom zeigt Perspektiven von Head Mounted Displays auf.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Zu diesem Ergebnis kommt die zeigt die Gemeinschaftsuntersuchung „Head Mounted Displays in deutschen Unternehmen – ein Virtual, Augmented und Mixed Reality Check“. Demnach können Anwendungen für Virtual und Mixed Reality im gewerblichen Bereich wichtige Aufgaben übernehmen.

Den Löwenanteil der Investitionen wollen die Unternehmen der Studie zufolge für die Entwicklung geeigneter B2B-Anwendungen ausgeben. Derzeit sind unterschiedliche Brillentypen für unterschiedliche Einsatzfelder verfügbar, insbesondere in den Bereichen Marketing, Präsentation, Schulung, Produktentwicklung, Wartung und Logistik.

Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf den sogenannten Mixed-Reality-Brillen. Hier sind die Erwartungen besonders hoch und die Geräte müssen diesen Ansprüchen erst gerecht werden. „Für die einen sind Head Mounted Displays die Zukunft, für die anderen ein nettes Accessoire. Gerade im gewerblichen Bereich sind die möglichen Anwendungen jedoch vielfältig. Selbst bei konservativer Bewertung ist das Marktpotenzial enorm“, erklärt Dr. Andreas Gentner, Leiter Technology, Media & Telecommunications bei Deloitte.

Dr. Leif Oppermann, Leiter Mixed and Augmented Reality Solutions beim Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT, ergänzt: „Der Einsatz von Head Mounted Displays zu Marketingzwecken ist jetzt kurzfristig so lange möglich, wie sie noch dem Reiz des Neuen unterliegen. Innovationen für den Arbeitsplatz der Zukunft sind da viel nachhaltiger, aber nicht von der Stange zu haben. Sie erfordern einen kooperativen Innovationsprozess unter Einbeziehung der betreffenden Mitarbeiter“.

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