COM Express

Videowände mit Technik von congatec schnell und einfach realisieren

| Redakteur: Holger Heller

Christian Eder, congatec: Mit dem COM-Express-basierten System "The Wall" lassen sich Video-Display-Wände einfach realisieren
Christian Eder, congatec: Mit dem COM-Express-basierten System "The Wall" lassen sich Video-Display-Wände einfach realisieren (congatec)

Mit dem Videowand-Referenzbasisboard „The Wall“ für COM-Express-Module ermöglicht congatec den schnellen Einstieg in die Entwicklung eines maßgeschneiderten Videowand-Systems.

Videowände zeigen zunehmend hochwertige Videos sowie (3D-)Grafiken und erfordern eine maximale Anzahl an Grafikschnittstellen. Ein Referenz-Basisboard von congatec bietet dafür bis zu neun Independent-Display-Port-Anschlüsse in Kombination mit einem MXM-Grafikmodul und einem COM-Express-CPU-Modul. Beide sind mit AMD-Technologie bestückt und bieten hohe Grafik- und Rechenleistung.

Die Video-Wall Baseboard-Referenzplattform entspricht der neuen COM-Express-Spezifikation 2.1 nach Pinout-Typ 6 und ist so für neue Designs ausgelegt. Displays können auch über die weitere VGA- oder LVDS-Schnittstelle angeschlossen werden. Neben den grafischen Schnittstellen bietet das Baseboard zahlreiche Schnittstellen für Embedded-Anwendungen: 2x GBit Ethernet, 4x SATA, 2 USB 3.0, 4x USB 2.0 Ports, High Definition Audio und eine 19-V-Spannungsversorgung für handelsübliche Notebook Netzteile. Als Massenspeicher können eine 2,5"-SATA-Festplatte oder SSD direkt auf das Baseboard montiert werden. Das Board verfügt auch über einen RF4CE (ZigBee) Empfänger und lässt sich so mittels Fernbedienung steuern.

Entwickler haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Grafikeinheit über ein komplettes MXM-3.0-Modul einzubinden: Über einen steckbaren 314-Pin-Anschluss wird es in den entsprechenden Sockel auf dem Video-Wall Baseboard eingesteckt und kommuniziert über PCI Express Graphics (PEG 2.0) mit dem Computer-Modul. So kann auch nachträglich die Grafiklösung einfach gewechselt werden. Entwickler können auf diese Weise die bereits vorhandene Grafik- und Rechenleistung des COM-Express-Moduls um die zusätzliche Grafik- bzw. Rechenleistung des dedizierten MXM-Moduls aufrüsten.

Anwendungen, die eine möglichst große Anzahl an Displays ansteuern müssen wie z.B. Infoterminals am Check-in auf Flughäfen, profitieren von dieser Kombination. Sie können damit (je nach COM Express und MXM Modul) bis zu neun Displays unabhängig ansteuern. Drei Panels werden dabei über das Computer-Modul angesprochen, sechs weitere über die zusätzliche MXM-Grafikeinheit.

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