Kontinuität und Sicherheit Videoüberwachungssysteme der nächsten Generation

Autor / Redakteur: Peter Hoser * / Holger Heller

Das Unternehmen Geutebrück ist seit über 40 Jahren Anbieter von Videosicherheitssystemen. Fujitsu-Mainboards bringen die Anforderungen an Leistung und Langzeitverfügbarkeit in Einklang.

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Videosicherheitssysteme von Geutebrück: alle Komponenten, die in den Systemen verbaut werden, haben ausführliche Tests durchlaufen
Videosicherheitssysteme von Geutebrück: alle Komponenten, die in den Systemen verbaut werden, haben ausführliche Tests durchlaufen
(Bild: VBM-Archiv)

Embedded Computing hat im Bereich Videosicherheit neue technische Möglichkeiten eröffnet, weil die Steuerung der gesamten Anlage mit ihren vielen einzelnen Geräten auf derselben Plattform erfolgen kann wie die eigentliche Bildverarbeitung und deren Archivierung. Drei Systeme bilden derzeit das Herzstück der digitalen Geutebrück-Produktwelt: GeViScope+, re_porter+ und G-Scope/1000. „GeViScope+ ist die Enterprise-Lösung, die sich als zentralisiertes System mit hoher Redundanz für große Organisationen eignet.

Re_porter+ ist ein kompaktes Business-System, und G-Scope/1000 stellt eine kleine Lösung mit erweitertem Temperaturbereich dar und kann auch als Stand-alone-Lösung etwa in Geldautomaten Anwendung finden. Hohe Performance bei hoher Ausfallsicherheit im 24/7-Dauerbetrieb, vor allem aber die Möglichkeit, viele Videokanäle simultan in Echtzeit verarbeiten zu können, sind für die Produkte unabdingbar.

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Im Jahr 2012 stellte Geutebrück zwei der Produktfamilien auf ein neues Mainboard um. Sowohl GeViScope+ als auch re_porter+ nutzen seither das Systemboard D3062-B aus der Extended Lifecycle Series von Fujitsu, das für den Dauerbetrieb (24/7) konzipiert wurde. Geutebrück erreichte mit der Entscheidung für ein Fujitsu-Board eine deutliche Verlängerung des Lebenszyklus seiner Produkte.

Änderungswünsche schnell ausführen

In den Mainboards von Fujitsu sieht das Unternehmen auch für künftige Produktgenerationen eine interessante Option. Das liegt nicht nur an der Qualität der Komponenten, sondern auch an dem fundierten Design-in-Support des Herstellers. Geutebrück ist mit der Zusammenarbeit zufrieden, weil auch Änderungswünsche bezüglich des BIOS in kurzer Zeit ausgeführt wurden.

Im Fall des BIOS, das auf einem Aptio 4.x (UEFI) BIOS von American Megatrends International (AMI) basiert, nahm Fujitsu verschiedene Modifikationen vor, um es mit den von Geutebrück verwendeten RAID-Storagesystemen zu verzahnen. Auf der BIOS-Ebene bieten Fujitsu-Mainboards aber bereits standardmäßig eine Reihe von Recovery- und Security-Features.

Diese Funktionen, die auch für die Anwendungen von Geutebrück relevant sind, unterscheiden Fujitsu-Mainboards von Mitbewerbern und stammen aus der eigenen Entwicklung des Herstellers. Durch die Bündelung von Entwicklung und Fertigung am Fujitsu-Standort in Augsburg wird ein zeitnaher Direktsupport seitens des Herstellers ermöglicht – Zeitverschiebung und Sprachbarrieren entfallen, und die Wege zwischen Entwicklern und Vertrieb sind kurz.

Lange Lebenszyklen sind zwingend

Mit der Extended Lifecycle Series wendet sich Fujitsu an Kunden, für die eine lange Lieferbarkeit von Komponenten besonders wichtig ist. Das ist insbesondere bei Embedded-Systemen der Fall, die andere Anforderungen haben als der PC-Markt. Wichtig für Geutebrück ist, dass man bei Beginn der Entwicklungsarbeit an einem neuen Produkt sicher sein kann, dass das Board, das dem Design zugrunde liegt, zwei Jahre später dann auch in Serie gehen kann.

Zukunftsfähige Entwicklung bedeutet für Geutebrück aber auch, dass man es den Kunden möglichst einfach machen will, von ihrem bestehenden Produkt auf eine neue Plattform zu wechseln. ##Die Philosophie von Fujitsu kommt dem letztgenannten Ziel entgegen. Die Entwickler konzipieren neue Boards immer im Hinblick auf die Rückwärtskompatibilität mit den Vorgängergenerationen.

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