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Leiterplatten-Tool gratis Via Modelsource die Hardware-Entwicklung beschleunigen

| Autor / Redakteur: Martin Keenan * / Margit Kuther

Entwickler aufgepasst: Modelsource unterstützt alle gängigen Tools für die Schaltplanerfassung und den Leiterplattenentwurf – und ist kostenfrei.

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David Pike: „Das Leiterplatten-Tool Modelsource unterstützt Entwickler.“
David Pike: „Das Leiterplatten-Tool Modelsource unterstützt Entwickler.“
(Bild: RS Components)

Wenn es in der heutigen Welt der Elektronikentwicklung einen Zwang gibt, der über allen Zwängen steht, dann ist es der Faktor Time to Market. Die Ingenieure sehen sich dem wachsenden Druck ausgesetzt, in immer kürzeren Zeitrahmen Produkte auf den Markt zu bringen, die immer mehr Funktionalität und Performance bieten.

Zum Problem werden immer häufiger die mit der Gesamtdauer des Entwicklungszyklus verbundenen Kosten. Dieser zunehmende Druck, der auf den Entwicklern lastet, veranlasste RS Components, Wege zu finden, um die Ingenieure von der Ideenfindung über die Konstruktion und Entwicklung neuer Produkte zu unterstützen. Dabei spielt nicht nur die Verfügbarkeit von Komponenten eine Rolle, sondern auch die problemlose Verfügbarkeit von Entwurfsressourcen wie Hardware-erprobte Referenzentwürfe und Anwendungshinweise.

Eine umfassende Komponentenbibliothek als Basis

Ein wichtiges Element, welches das Nadelöhr beim Entwurf beachtlich entschärft, ist die Verfügbarkeit einer breit gefächerten und umfassenden Komponentenbibliothek, der Schaltungssymbole und Montageflächen von Komponenten auf Leiterplatten entnommen werden können.

Natürlich ist eine Komponentenbibliothek eine der Schlüsselfunktionen eines Tools für den Leiterplattenentwurf. Die entscheidende Frage ist jedoch: Wer hat die Bibliothek zu erstellen? In der Vergangenheit lautete die Antwort meist: Der Endbenutzer, und dies scheint seit Entwicklung und Einführung von Tools für den Elektronikentwurf der Fall gewesen zu sein.

Wenn jedoch weltweit Entwurfsteams für Leiterplatten ihre eigenen Teilebibliotheken für ihre konkreten CAD-Tools zusammenstellen und dabei ein und dieselben Arbeiten ständig wiederholen, treibt das die Kosten für die Gesamtbranche in die Höhe. Jedes Mal, wenn ein Hersteller ein neues Bauelement einführt, muss dieses eine Bauteil in die Bibliotheken hunderter oder gar tausender Unternehmen eingepflegt werden – und dies in unterschiedlichsten Formen.

Der Vorteil frei zugänglicher CAD-Tools vom Distributor

Gegenüber dem Wettbewerb einen Vorteil zu haben, ist überlebenswichtig. Doch ermöglicht eine eigenentwickelte Komponentendatenbibliothek wirklich den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb? Dies gilt insbesondere in Kombination mit all den Unterscheidungsmerkmalen, die ein kreativer Entwurf zu bieten hat.

Natürlich verfolgen die Community der Design Tools, die Hersteller von Komponenten und die in den Leiterplattenentwurf eingebunden Unternehmen unterschiedliche Interessen. Grundsätzlich fehlt Herstellern die Motivation, ihre Daten in den unterschiedlichen Formaten der verschiedensten verfügbaren CAD-Tools bereitzustellen.

Auch CAD-Anbieter sind wenig motiviert, ein Standardformat für Bibliotheken zu unterstützen. Schließlich sind im eigenen Hause entwickelte, umfangreiche Bibliotheken ein Unterscheidungsmerkmal ihres Produkts am Markt. Auf Seiten der Endbenutzer gibt es jedoch eine große Motivation – RS hat dies erkannt und hält für seine Kunden Lösungen parat.

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