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Via Arduino Create Raspberry Pi, BeagleBone & Co. programmieren

| Autor: Margit Kuther

Über Arduinos erweiterte Create-Plattform lassen sich Linux-SBCs wie Raspberry Pi, BeagleBone, AAEON UP2 verwalten und programmieren, als wären sie Arduino-Boards.

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Arduino-Create-Plattform: Programmierung von Linux-SBCs wie Raspberry Pi
Arduino-Create-Plattform: Programmierung von Linux-SBCs wie Raspberry Pi
(Bild: Arduino)

Arduino erweitert seine Create-Plattform, um Entwicklern vereinfachtes Programmieren von IoT-Anwendungen für Linux-SingleBoard-Computer zu ermöglichen.

Mehrere Arduino-Programme können gleichzeitig auf einem Linux-Board laufen und miteinander interagieren und kommunizieren, indem sie die Möglichkeiten des neuen Arduino Connectors nutzen. Darüber hinaus lassen sich IoT-Geräte unabhängig von ihrem Standort verwalten und aktualisieren.

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SBCs wie Raspberry Pi via Cloud einrichten

Zur weiteren Vereinfachung der Benutzerführung hat Arduino neben Intels SBCs auch ein neuartiges Out-of-the-Box-Erlebnis für Raspberry Pi und BeagleBone-Boards entwickelt, das es jedem ermöglicht, ein neues Gerät ohne Vorkenntnisse über die Cloud einzurichten, indem er einem intuitiven webbasierenden Assistenten folgt.

Details zu den Installations- und Nutzungsmöglichkeiten zu den einzelnen Plattformen AAEON UP2, Raspberry Pi, BeagleBone, Intel- und ARM-basierende Plattformen finden auf der Arduino-Seite. Arduino plant, den Funktionsumfang von Arduino Create in den kommenden Monaten weiter auszubauen.

„Mit dieser Version erweitert Arduino seine Reichweite auf Edge Computing und ermöglicht es jedem, der Erfahrung mit Arduino-Programmierung hat, komplexe IoT-Anwendungen mit mehreren Architekturen auf Gateways zu verwalten und zu entwickeln“, sagt Massimo Banzi, CTO von Arduino.

„Bei Arduino wollen wir jeden dazu befähigen, ein aktiver Akteur in der digitalen Welt zu sein. Die Fähigkeit, Arduino-Code auszuführen und angeschlossene Linux-Geräte zu verwalten, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, insbesondere für IoT-Anwendungen, die mehr Rechenleistung benötigen, wie Künstliche Intelligenz (KI), Computer Vision und Roboter“, fügt Fabio Violante, CEO von Arduino, hinzu.

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Über den Autor

 Margit Kuther

Margit Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.