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Qualitätssicherung Verkürzte Umrüstzeiten durch Messrobotik

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Die automatisierte Überprüfung von Präzisionsbauteilen wird durch die Kombination von hochauflösender optischer 3D-Messtechnik und flexibler Robotik umgesetzt.

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Ein Roboter übernimmt die 3D-Positionierung des Messsensors und ermöglicht so den Einsatz in der Fertigungslinie.
Ein Roboter übernimmt die 3D-Positionierung des Messsensors und ermöglicht so den Einsatz in der Fertigungslinie.
(Bild: Alicona)

Ein Roboter übernimmt die 3D-Positionierung des Messsensors und ermöglicht so den Einsatz in der Fertigungslinie. In nur einem Schritt werden alle notwendigen Parameter an unterschiedlichen Positionen eines Werkstücks gemessen.

Mit dem hochauflösenden, rückführbaren 3D-Messsensor, gepaart mit einem 6-Achs-Roboter, profitieren Werkzeughersteller jetzt von einer noch höheren Automatisierung und Geschwindigkeitssteigerung in der Qualitätskontrolle.

Der eingesetzte flächenhafte 3D-Messsensor ist ideal für die Verwendung in der Produktion: Er ist robust bei Vibrationen, unempfindlich gegenüber Fremdlicht, schnell und lässt sich leicht in bestehende Systeme integrieren.

Zwei unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten sorgen für die optimale Einbindung in die Fertigungslinie: Der optische Sensor ist an einem Roboter montiert und dieser fährt verschiedene Werkstücke an. Eine andere Option ist die Manipulation der Werkstücke durch den Roboter zum Sensor.

Die roboterbasierte Lösung ist nicht die einzige Variante, mit der Alicona fertigungsintegrierte Messtechnik anbietet. Eine weitere Option ist die Integration des Messsensors in eine Werkzeugmaschine, wie es im Bereich EDM umgesetzt ist. 3D-Messungen erfolgen ohne Umspannen direkt in der Maschine, was die Fertigungsgenauigkeit um ein bis zu 4-faches erhöht. Auch bei zusätzlichen Messzeiten werden Bearbeitungsaufträge schneller abgewickelt und höhere Produktionsgenauigkeiten erzielt.

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