Rundsteckverbinder Verbindungstechnik in Automationsinfrastrukturen

Autor / Redakteur: Hannah-Lena Gehring * / Kristin Rinortner

Kommunikation, Steuerung und Verbindungstechnik bilden die Grundlage für eine moderne industrielle Infrastruktur. Im Trend liegen kompett montierte Verbindungslösungen.

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Industrie 4.0: Zu den Technologien, mit denen das Konzept Industrie 4.0 realisiert wird, gehören unter anderem sichere Verbindungslösungen, die auch unter extrem rauen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
Industrie 4.0: Zu den Technologien, mit denen das Konzept Industrie 4.0 realisiert wird, gehören unter anderem sichere Verbindungslösungen, die auch unter extrem rauen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
(Bild: Molex)

Der Wunsch, die Fülle von Daten, die von intelligenten, vernetzten Geräten geliefert werden, für eine grundlegende Veränderung von industriellen Prozessen nutzbar zu machen, steht im Zentrum von Industrie 4.0. Maschinenbauer nutzen jede sich bietende Möglichkeit für den Einsatz von Technologien, mit denen dieses Konzept realisiert werden kann.

Dazu gehören unter anderem sichere Verbindungslösungen, die auch unter extrem rauen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Der Beitrag beschreibt Verbindungslösungen, die Automatisierungs-Infrastrukturen unterstützen.

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Im Automobilbau und im High-End-Bereich der industriellen Fertigung kommen Technologien, die dem Konzept Industrie 4.0 zuzuordnen sind, bereits heute zum Einsatz. Es entstehen unternehmensweite Ethernet-Plattformen, die eine direkte Verbindung vom Büro bis zum Gerät ermöglichen.

Dafür wird eine gut konzipierte Infrastruktur benötigt, die Sicherheitsrisiken vermeidet und gleichzeitig ausreichende Transparenz zur Verfolgung der Abläufe in der Werkshalle gewährleistet. Dies bietet Vorteile für Erstausrüster bei der Kosten- und Risikominderung, Leistungsverbesserung und Flexibilität.

Maschinenbauer, Hersteller von Fertigungslinien und Integratoren von Robotersystemen suchen deshalb nach Herstellern von kompletten montierten Verbindungslösungen, die alle benötigten Bauteile von den Backplane-Modulen bis hin zu Multiport- und I/O-Blöcken für eine flexible Verdrahtung der I/Os umfassen.

Außerdem werden Schnittstellenkarten benötigt, die die Kommunikation zwischen der Robotik und der restlichen Fertigungslinie unterstützen, sowie Leistungssteckverbinder für die Steuerung von Motoren und Servosystemen.

Qualität und Effizienz industrieller Automatisierungstechnologien befinden sich in kontinuierlicher Entwicklung sowie Optimierung. Molex hat durch strategische Akquisitionen und Produktneuentwicklungen sein Portfolio für die industrielle Automatisierungsinfrastruktur stetig erweitert.

Das Produktportfolio von Brad eignet sich für verschiedene Anwendungen im industriellen Automatisierungsbereich und ist auch kundenspezifisch modifizierbar.

Die Rundsteckverbinder werden in Schutzarten bis IP69k angeboten und sind UL-zugelassen. Zu dieser Familie gehören unter anderem IEC konforme M8-, M12- und M12 Ultra-Lock-Steckverbinder sowie M12 Cat.-6-Steckverbinder und Cat.-5e-fähige Micro-Change CHT (Circular Hybrid Technology) und Industrial-Ethernet-Verbindungslösungen.

Kabel für Sensoren und Messtechnik

Die im Werk von Flamar in Italien hergestellten Kabel für Sensoren und Messtechnik, für Robotik, Netzwerktechnik und Antriebe werden strengsten Prüfungen unterzogen und bieten gute Qualitäts- und Leistungsmerkmale für diesen industriellen Sektor.

Das Standard-Portfolio bietet Lösungen für einen breiten Anwendungsbereich, aber auch hier sind kundenspezifische Lösungen umsetzbar.

Vor kurzem wurden die umspritzten M23-Anschlussleitungen für Strom- und Signalübertragung von Brad auf den Markt gebracht. Diese integrieren die gegen Schweißrückstände und Öl beständigen Kabel (WSOR) von Flamar in einem kompakten M23-Format und gewährleisten zuverlässige Leistungsfähigkeit auch in rauen Industrieumgebungen, wie zum Beispiel in Schweißanlagen, in der Metallverarbeitung und bei der spanenden Bearbeitung mit Schneidöl.

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