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Power over Ethernet Verbesserter Controller steuert LED-Leuchten und Datenverkehr

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit dem Smart-Lighting-System von Microsens lassen sich LED-Leuchten steuern. Auch die Stromversorgung erfolgt über das PoE-fähige System.

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Der Controller der 2. Generation steuert die LED-Leuchte und stellt mit Power-over-Ethernet die Stromversorgung über das Datennetz sicher: Mit PoE+ sogar bis zu 28 W.
Der Controller der 2. Generation steuert die LED-Leuchte und stellt mit Power-over-Ethernet die Stromversorgung über das Datennetz sicher: Mit PoE+ sogar bis zu 28 W.
(Bild: MICROSENS)

Für sein Smart-Lighting-System bietet die Euromicron-Tocher Microsens ein Upgrade. Der Controller der zweiten Generation steuert die LED-Leuchten und die Stromversorgung erfolgt über Power-over-Ethernet. Mit PoE+ sind sogar Leistungen bis 28 W möglich.

Die dezentrale Beleuchtungslösung kommt im intelligenten Gebäude zum Einsatz. Das Besondere: Standard-Netzwerkkabel dienen gleichzeitig zur Strom- und Informationsversorgung für die energiesparende, dimmbare LED-Beleuchtung. Im Gegensatz zu anderen vernetzten Lichtlösungen muss keine zeit- und kostenintensive Installation von Bus-Systemen vorgenommen werden.

Smart Lighting Controller der 2. Generation

Der Smart Lighting Controller ist das Bindeglied zwischen LED-Leuchte und der Smart Engine, einer dezentralen Steuerinstanz im Raum. Er bindet die Leuchte in das IP-Netzwerk ein und steuert den Datenverkehr zwischen Netzwerk, Sensoren und Leuchte.

Der Controller stellt sicher, dass die Leuchte mit Energie versorgt wird. Dazu wird die über PoE bereitgestellte Betriebsspannung in eine adaptive Energieversorgung der Leuchte umgesetzt. Zudem besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Smart-Sensor an den Controller anzuschließen. Der Sensor erfasst und überträgt Daten der Umgebungsparameter wie Helligkeit, Temperatur, Bewegung oder Feuchtigkeit an die Smart Engine.

Auf dieser läuft die Smart Director App, welche die erfassten Umgebungsparameter auswertet und Befehle an die entsprechende Controllereinheit zurücksendet, die daraufhin die Beleuchtung anpasst. Standardfunktionen, wie Bewegungssteuerung oder automatisches Dimming bei Sonnenlichteinfall, sind schon vorinstalliert und müssen nur noch konfiguriert werden.

Für einzelne Räume lassen sich unterschiedliche Szenarien definieren. Nimmt der Sensor bestimmte Umweltgegebenheiten wahr, reagiert das System autark darauf. Alternativ kann der Nutzer über ein Gateway die Beleuchtung nach Bedarf regeln. Das erfolgt unter anderem über PC oder mobile Endgeräte.

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