Suchen

Airgap Bonding Verbesserte Display-Montage bei Data Modul

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Auf der neuen Montagelinie in Weikersheim wird das sogenannte Airgap Bonding eingesetzt: Touchoberfläche und Displaymodul werden hier verbunden. Die Anlage ist auf die Mitarbeitet ausgerichtet.

Firmen zum Thema

In Weikersheim hat Data Modul eine Montagelinie errichtet, dich sich komplett an der Ergonomie der Mitarbeiter richtet.
In Weikersheim hat Data Modul eine Montagelinie errichtet, dich sich komplett an der Ergonomie der Mitarbeiter richtet.
(Bild: Data Modul)

Auf einer neuen Montaglinie von Data Modul am Standort in Weikersheim werden Panel PC und Monitore mit Touches in den Größen von 22 bis 26'' gefertigt. Das Besondere: Die modularen Tische sind elektronisch höhenverstellbar und damit anpassbar an die Ergonomie der an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter. Die Montage selbst erfolgt im sogenannten One-Piece-Flow-Verfahren: Die zu montierenden Geräte müssen nicht gehoben oder getragen werden, sondern werden über einen Geräteträgers durch die gesamte Linie gerollt.

In die Montagelinie wurde eine Flow Box der Reinraumklasse 5 integriert, um einen Arbeitsplatz mit Reinraumeigenschaften in die Montagelinie einzubinden. Damit lässt das Airgap Bonding realisieren. Bei diesem Verfahren werden die Touchoberfläche und das Displaymodul partikelfrei verbunden. An jeder einzelnen Montagestation sind digitale, elektronisch gesteuerte Montageanleitungen installiert. Um Suchzeiten zu reduzieren, wurden Boxen und Regale analog zur Arbeitsreihenfolge an der Montageanleitung angeordnet. Damit entfällt auch die Teilsuche. Die Strecke selbst ist flexibel einsetzbar, umrüstbar und für mehrere Serien verwendbar. Aufwendige Laufwege entfallen, Greifwege werden reduziert. Vor allem die Produktion hoher Stückzahlen läuft über die neu eingerichteten Linien.

Optimaler Montageablauf

Im Ergebnis schafft Weikersheim mit seiner neuen flexiblen Montagelinie über eine abgestimmte Arbeitsvorbereitung zu Serienbeginn einen optimalen Montageablauf und damit eine deutliche Entlastung der Mitarbeiter. Redundante Wege wurden verkürzt oder ganz eliminiert, Lernzeiten effektiv gebündelt und mit ergonomischen Arbeitsmitteln die körperliche Gesundheit der Mitarbeiter zentral gestellt. Montage- und Durchlaufzeiten wurden reduziert und die Fehlerquote durch übersichtliche Arbeitsplatzgestaltung auf ein Minimum reduziert.

Die Geschichte eines Produktionsstandortes

(ID:44819831)