Europäischer Leiterplattenmarkt VdL erwartet für 2007 ein Wachstum um 3,7% auf 7 Milliarden US-Dollar

Redakteur: Claudia Mallok

Die europäische Leiterplattenindustrie erwartet sowohl für 2007 als auch 2008 ein Wachstum des Marktes von 3,7 bzw. 2,9%. Wachstumsmotor sind die Kfz- und die Industrieelektronik. Dabei punkten die hiesigen Hersteller mit ‚weichen Standortfaktoren’ wie Kompetenz, Kundennähe und Beratung.

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Wolfang Bochtler stellte die neue Imagebroschüre „Schlau entwickelt. Clever produziert. Leiterplatten aus Europa“ des VdL vor
Wolfang Bochtler stellte die neue Imagebroschüre „Schlau entwickelt. Clever produziert. Leiterplatten aus Europa“ des VdL vor
( Archiv: Vogel Business Media )

Die vom Verband der Leiterplattenindustrie (VdL) und vom ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems auf der Productronica 2007 in München vorgelegten Zahlen bestätigen den Optimismus der europäischen Leiterplattenindustrie. Das Wachstum des Leiterplattenmarktes wird in Europa und weltweit sowohl 2007 als auch 2008 weitergehen. Für 2007 wird in Europa ein Marktvolumen von 7 Mrd. US-Dollar prognostiziert, dies entspricht einem Wachstum von 3,7% gegenüber dem Vorjahr. Für 2008 wird von einem weiteren Anstieg um 2,9% ausgegangen. Wachstumsmotor sind die Kfz- und die Industrieelektronik.

Die Experten schätzen, dass der Weltmarkt für Leiterplatten im Jahr 2007 um 7,4% auf 50,85 Mrd. US-Dollar wachsen wird. Auch für das Jahr 2008 prognostizieren VdL und ZVEI eine weltweite Steigerung von 6%.

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„Die hiesige Leiterplattenindustrie blickt zuversichtlich in die Zukunft und hat allen Grund, sich selbstbewusst zu präsentieren“, so Dr. Wolfgang Bochtler, Vorsitzender des VdL, bei der Vorstellung der neuen Imagebroschüre mit dem Titel: „Schlau entwickelt. Clever produziert. Leiterplatten aus Europa.“ Die Imagebroschüre steht über den unten angegebenen Link als PDF zur Verfügung.

Europas Hersteller punkten mit Kompetenz, Kundennähe und intensiver Beratung

Die europäische Leiterplattenindustrie sieht ihre Vorteile vor allem bei den ‚weichen Standortfaktoren’ Kompetenz, Kundennähe, Beratungsintensität. „Klares Verständnis für die Problemstellung und Schnelligkeit sind nach wie vor hervorragend“, so der Tenor eines Podiumsgesprächs auf der Productronica zwischen Leiterplattenherstellern, Zulieferern und Endkunden. So könne Anwendern individueller Service und Leistung gewährleistet werden, dazu Qualität und Zuverlässigkeit.

„Vor allem Innovationen und Impulse zu Neu- und Weiterentwicklungen entstehen in Europa durch die Kooperation von Leiterplattenherstellern, Kunden und Zulieferern“, so Bochtler. Zudem ermöglichten langjährige und gut ausgebaute Netzwerke einen intensiven Wissenstransfer auch mit kleinen und mittleren Unternehmen.

Zudem verfüge die europäische Leiterplattenindustrie über eine intakte komplette Lieferkette deren effektive Zusammenarbeit den Erfolg technischer Neuentwicklungen sicherstelle, betonen sowohl Anbieter als auch Abnehmer.

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