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VDE erklärt Bluetooth Türschloss und Homematic IP für sicher

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Sicherheit im Smart Home mit Zertifikat: Der VDE hat sich zwei Produkte von eQ-3 genauer angeschaut. Dazu gehört ein Bluetooth-Türschlossantrieb und das Homematic-IP-System.

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Mit dem Smartphone lässt sich das Türschloss „eqiva Loc“ über Bluetooth steuern. Der VDE hat es zertifiziert: „Die Sicherheit ist entscheidend höher, als bei der zugrundeliegenden Bluetooth-Smart-Plattform.“
Mit dem Smartphone lässt sich das Türschloss „eqiva Loc“ über Bluetooth steuern. Der VDE hat es zertifiziert: „Die Sicherheit ist entscheidend höher, als bei der zugrundeliegenden Bluetooth-Smart-Plattform.“
(Bild: eQ-3)

Cyber Security im Smart Home: VDE-Institut vergibt gleich zwei Zertifizierungen zur Informationssicherheit an eQ-3

Am 1. September 2017 erhielt eQ-3 das VDE-Zertifikat „Smart Home - Informationssicherheit geprüft“. Das Zertifikat gab es zum einen für das Bluetooth-Türschloss „eqiva Lock Türschlossantrieb“ und zum anderen für das Homematic IP System.

Mit dem Smartphone lassen sich bereits viele Haushaltsgeräte steuern und überwachen. Mit dem „eqiva Lock Türschlossantrieb“ von eQ-3 lässt sich die Eingangstür steuern. Über die dazugehörige Smartphone-App kann die Haustür verschlossen und aufgeschlossen werden. Das Türschloss kommuniziert über Bluetooth und nicht mit anderen Kommunikationsgeräten oder dem Internet. Ist das sicher? Ja. Damit keine ungebetenen Gäste sich Zutritt zum Zuhause verschaffen können, haben die Experten des VDE-Instituts das komplette Türschloss mit den dazugehörigen Apps für iOS und Android auf seine Informationssicherheit geprüft und für sicher befunden. Damit ist der Nachweis erbracht, dass die Sicherheit beim Türschlossantrieb „eqiva Lock“ entscheidend höher ist, als bei der zugrundeliegenden Bluetooth-Smart-Plattform.

Ende-zu-Ende-Lösung ist sicher

Das VDE-Institut zertifizierte zudem das Homematic IP System, die aktuelle Smart-Home-Generation von eQ-3, auf Informations- und Datensicherheit. Geprüft wurde das Backend (Server im Rechenzentrum), das Gateway (Haussteuerung) und die Apps für iOS und Android, auch in diesem Falle mit einem positiven Befund. Hierbei wurde für das proprietäre Funkprotokoll überprüft, das das Gateway für die Kommunikation mit den Sensoren und Aktoren im Haus verwendet. Anschließend erfolgten sogenannte Penetrationstests, also wie das System auf Sicherheitsschwachstellen reagiert, und die Implementierung. Damit ist Homematic IP das erste Smart-Home-System mit einer sicherheitszertifizierten Ende-zu-Ende-Lösung.

Das Portfolio von Homematic IP enthält Produkte, die das Raumklima regeln, der Sicherheit dienen, zur Beleuchtung oder Beschattung. Die Konfiguration, Überwachung und Steuerung erfolgt über eine kostenfreie App. Dazu kommuniziert der Homematic IP Access Point mit den lokalen funk- oder kabelgebundenen Geräten und dem Homematic IP Cloud Service. Auf dem Homematic IP Access Point werden keine persönlichen Daten gespeichert.

Sicherheit im Smart Home

Ob im Eigenheim oder einem Industriegebäude: Das Thema Sicherheit steht an oberster Stelle. Auf unserem IoT-/Smart-Home-Kongress am 13. und 14. September in München haben wir Experten von T-Systems, Kaspersky Lab und Sophos eingeladen, um über den aktuellen Stand bei der Security im Smart Home und Smart Building sowie im industriellen Umfeld bei der IoT zu informieren.

Ein besonderes Highlight ist der Live-Hack am ersten Kongresstag. Und wer die Schwachstellen in einem Smart Home am Modell erleben will, dem sei am zweiten Kongresstag das

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