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Varta weitet Produktionskapazitäten bei Lithium-Ionen-Zellen deutlich aus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Varta weitet erneut seine Produktionskapazitäten bei wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte, insbesondere für kabellose Premium-Kopfhörer, aus – auf über 80 Mio. Zellen jährlich im Jahr 2020.

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Wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte: Varta plant eine deutliche Erweiterung der Produktionskapazitäten auf weit über 100 Millionen Zellen pro Jahr.
Wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen für Hightech-Consumerprodukte: Varta plant eine deutliche Erweiterung der Produktionskapazitäten auf weit über 100 Millionen Zellen pro Jahr.
(Bild: Varta)

Für 2021 ist ein weiterer Ausbau auf deutlich über 100 Millionen Zellen jährlich vorgesehen. Hintergrund ist die ungebrochen hohe Nachfrage, in einem Markt, der jährlich über 30% wächst. Das starke Marktwachstum wird von den Trends zur Miniaturisierung der Anwendungsgeräte, der zunehmenden Konnektivität sowie dem kabellosen Trend geprägt.

„Wir stehen am Anfang eines großen Booms, von dem wir überproportional profitieren. Wir wachsen deutlich schneller als der Markt und erhöhen deswegen nochmals massiv unsere Produktionskapazitäten“, freut sich Herbert Schein, Varta-CEO. „Als Innovationsführer haben wir für die neuen Lifestyle Headsets erfolgreiche Design-in Projekte mit allen führenden Premium-Herstellern.“

In diesem Segment hat sich Varta laut Schein deutliche Wettbewerbsvorteile erarbeitet und profitiert am stärksten von dem technologischen Wandel weg von den zylindrischen Batteriezellen hin zu den Batterien im Coin-Format. „Varta hat mit ihrer Technologie diesen technologischen Wandel bei den schnurlosen Kopfhörern unterstützt und setzt in diesem Bereich durch immer neue Innovationen die Industriestandards“, so Schein.

„Die kurz- und mittelfristige Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien ist sehr gut planbar“, erläutert Steffen Munz, CFO von Varta. „Wir verzeichnen im Moment einen enorm hohen und stetig wachsenden Auftragsbestand. Um diesen auch künftig ausliefern zu können, ist eine erneute Ausweitung der Produktionskapazitäten erforderlich.“

Die Kapazitätserweiterung erfordert ein zusätzliches Investitionsvolumen von rund 100 Mio. € (für zusätzlich 40 Mio. Zellen pro Jahr). Das Investitionsvolumen soll aus dem Mittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit oder möglicherweise auch aus einer Kapitalerhöhung mittels eines Platzierungsverfahrens mit institutionellen Anlegern finanziert werden, die in Abhängigkeit von den Marktgegebenheiten zeitnah durchgeführt werden könnte.

Der Konzern strebt 2020 eine weltweit marktführende Position mit Lithium-Ionen-Zellen mit einem Marktanteil von rund 50% an. Ursprünglich war geplant, die Produktionskapazität von rund 50 Mio. Zellen in 2019 auf rund 60 Mio. Zellen im nächsten Jahr auszuweiten.

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