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USB-Kit für Bluetooth 4.2-Entwicklung

| Redakteur: Margit Kuther

Die Bluetooth-Kit mit USB-Schnittstelle von Toshiba mit Bluetooth Low Energy (LE) Controller TC35678 BT 4.2. enthält alle Funktionen zur Bluetooth-LE-Entwicklung.

(Bild: Toshiba)

Das USB-Board BMSKUSBBT1760A(P) von Toshiba Electronics Europe soll die Entwicklungszeit verkürzen, da es als einfach handhabbare Plattform alle Funktionen zur Entwicklung von Bluetooth-LE-Applikationen enthält.

Beim erstmaligen Einstecken des Boards in einen USB-Port erkennt Windows automatisch den USB-Treiber. Das Board kann über den USB-Hub als Zielplattform in einer integrierten Entwicklungsumgebung (IDE), z.B. IAR, verwendet werden und lässt sich über die On-Board USB J-LINK-Schnittstelle steuern bzw. mit der chipinternen SWD-Schnittstelle (Single Wire Debug) verbinden. Mit einem Softwaretool von Toshiba (EasyStandAlone) lässt sich das Embedded Flash Memory von der PC-Seite aus programmieren.

Alternativ ermöglicht eine GUI PC-Anwendung (Graphical User Interface) Zugang zum Bluetooth LSI über die On-Board FTDI-UART-Verbindung für Host-Applikationen, die auf dem PC laufen. In beiden Fällen arbeitet der USB-Stick mit dem SDK (Software Development Kit) von Toshiba, das auf der Entwickler-Webseite des Anbieters zum Download bereit steht.

Herzstück des Systems ist der Bluetooth LE Controller TC35678FSG von Toshiba, der in ein Modul des Typs PAN1760A von Panasonic eingebettet ist. Die Lösung nimmt nur wenig Leistung auf und enthält 256 kB internes Flash-ROM zum Speichern von Anwenderprogrammen und Daten für Standalone-Operationen.

Das System wird über den USB-Port versorgt und lässt sich einfach und schnell über Jumper konfigurieren. Über die Jumper können Anwender auch das Rücksetzen des Systems extern steuern oder eine externe Versorgung mit einer Batterie anlegen, um Entwicklern größtmögliche Flexibilität zu geben. Alle GPIO-Leitungen vom TC35678 stehen an Headern/Jumpern zur Verfügung und erlauben Designern die Entwicklung sowie das Debugging von anspruchsvollen Schnittstellen.

Das Board kann für den Host- oder Standalone-Betrieb (es wird kein externer Host im Standalone-Mode verwendet), konfiguriert werden indem man die GPIO-Leitungen während eines Rücksetzvorgangs setzt. Auch stehen alle drei Leistungs-Betriebsarten (Sleep, Backup und Deep Sleep) zur Verfügung. GPIO-Leitungen können zum Aufwecken des Systems (Wakeup) verwendet werden.

Das USB-Board ist für den Einsatz als Entwicklungsplattform gedacht und lässt sich auch nutzen, um Prototypen schnell zu konfigurieren. Anwender verfügen mit dem Board über eine Lösung, mit der sich erschwingliche Applikationen schnell und einfach entwickeln lassen.

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