ifm electronic Unternehmen erhält Innovationspreis für nachhaltigen Forschergeist

Redakteur: Jan Vollmuth

Der Spezialist für Automatisierungstechnik ifm electronic aus Essen wurde bei der Verleihung des 28. Innovationspreises der deutschen Wirtschaft gleich doppelt ausgezeichnet: als Finalist in der Kategorie Mittelständische Unternehmen und als Träger des Sonderpreises für Nachhaltigkeit.

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Die ifm electronic gmbh ist für den diesjährigen Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft nominiert worden. Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie wird die traditionsreiche Auszeichnung alljährlich für besonders innovative Marktneuheiten verliehen.

ifm electronic wurde für die Entwicklung eines industriellen 3D-Sensors nominiert, der Objekte auf einen Blick räumlich erfasst. Mit dieser optoelektronischen Innova-tion können erstmals Bildinformationen über Volumen, Ab-stand oder Flächenmaß von Objekten erfasst und in Echtzeit verarbeitet werden. Anwendungsgebiete ergeben sich in der industriellen Automation sowie im Automobilbereich. Bei führenden deutschen Automobilherstellern ist der 3D-Bildsensor bereits in der Erprobungsphase. Mithilfe des Gerätes können Bremsvorgänge optimiert werden und Fahrgast-Sicherheitssysteme schneller und effektiver arbeiten.

Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung

Mit der Auszeichnung für nachhaltige Innovation wird jeweils das Unternehmen unter den Finalisten der drei Siegerkategorien ausgezeichnet, das in den letzten 10 Jahren die meisten Jahresteilnahmen am Innovationspreis vorzuweisen hat.

„Für nachhaltige Innovationskraft ausgezeichnet zu werden, ehrt uns als vergleichsweise junges Unternehmen ganz be-sonders. Wir sehen damit unsere Unternehmensstrategie bestätigt. Innovation ist für uns kein Selbstzweck, sondern Ausdruck unserer Kundenorientierung,“ sagt ifm-Geschäftsführer Michael Marhofer, zuständig für den kaufmännischen Bereich. Martin Buck, Geschäftsführer Technik ergänzt: „Wir entwickeln nur das, was bei unseren Kunden auch gebraucht wird. Denn Forschung heißt für uns, sich nicht am technisch Machbaren, sondern an Anwendungsproblemen zu orientieren. Mit dieser Strategie sind wir sehr erfolgreich.“

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