Elektronikgehäuse-System Universelle Anschlusstechnik bereits integriert

Autor / Redakteur: Joachim Gräfer * / Kristin Rinortner

Elektronik-Hersteller stellen unterschiedliche Anforderungen an die Gehäuse. Die in einem Projekt definierte Summe dieser Anforderungen führte zur Entwicklung einer neuen Gehäuseserie.

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Universelles System: Das Gehäusesystem EH von Phoenix Contact bietet mit zwei Bauhöhen, sieben Baubreiten und drei Deckelvarianten über 100 Kombinationsmöglichkeiten.
Universelles System: Das Gehäusesystem EH von Phoenix Contact bietet mit zwei Bauhöhen, sieben Baubreiten und drei Deckelvarianten über 100 Kombinationsmöglichkeiten.
(Bilder: Phoenix Contact)

Die Anforderungen an ein Gehäuse zur Aufnahme von elektronischen Leiterplatten und Schaltungen werden von den Anwendern unterschiedlich definiert. Neben der Applikation, in die das Gehäuse mit der einzubauenden Elektronik als Gesamtgerät eingesetzt werden soll, ist der zur Verfügung stehende Einbauraum für die aufzunehmende Leiterplatte ein wichtiges Kriterium.

Weitere Aspekte bei der Auswahl des Gehäuses sind die Funktionalität der Anschlusstechnik, die in das Gehäuse eingebaut werden kann, sowie die Handling- und Montagefreundlichkeit. Auch das Design und nicht zuletzt die Kosten sind Faktoren, die bei der Entscheidung für ein Gehäuse in Betracht gezogen werden.

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Jede einzelne dieser Anforderungen an die Elektronik-Leergehäuse wird von unterschiedlichen Anbietern am Markt ganz unterschiedlich bedient.

Querschnitt der wichtigsten Anforderungen

Die Herausforderung bei der Konzeption der neuen Gehäuse-Serie bestand darin, alle wichtigen Anforderungen mit einem möglichst universellen Gehäuse-System zu erfüllen. Die im Projektrahmen definierte Zusammenfassung führte zur Entwicklung der neuen Gehäuse-Baureihe „Efficency Housing“ (EH).

Da die Gehäuse-Baureihe EH auch für preissensitive Märkte interessant sein sollte, wurde bei der Entwicklung bewusst auf Funktionen verzichtet, die zum einen das Gehäuse verteuern, und die zum anderen von den ergänzenden Gehäuse-Baureihen erfüllt werden, die das Unternehmen anbietet. Verzichtet wurde etwa auf die Anschlussmöglichkeit über einen Tragschienen-Busverbinder sowie auf weitere Gehäusefarben neben schwarz und grau. So startete das Projekt EH mit dem Ziel, ein unkompliziertes und bequem zu handhabendes Gehäuse mit einer universellen Anschlusstechnik zu entwickeln (Bild 1).

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