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Messtechnik- und Sensorikmarkt Umsatz unverändert, Aufträge steigen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Einen unveränderten Umsatz und steigende Aufträge, das ist das Ergebnis der Branchenstatistik für das 3. Quartal des AMA Verbandes für die Sensorik- und Messtechnikbranche.

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AMA-Geschäftsführer Thomas Simmons: Die Sensorik und Messtechnik sind stabile Größen.
AMA-Geschäftsführer Thomas Simmons: Die Sensorik und Messtechnik sind stabile Größen.
(AMA)

Der Branchenverband AMA Sensorik und Messtechnik hat 480 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung im dritten Quartal 2014 befragt. Die überwiegend mittelständischen Unternehmen erwirtschafteten im zurückliegenden Quartal gleichbleibenden Umsatz, verglichen mit dem Vorquartal. Vergleicht man die Ergebnisse des 3. Quartals 2014 mit dem Ergebnis des Vorjahres, erzielte die Branche einen Umsatzzuwachs von 7%.

Die um 2% gestiegenen Auftragseingänge, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, sorgen in der Branche für einen positiven Ausblick auf das Jahresgesamtergebnis. „Mit dem aktuellen Quartalsergebnis und der Aussicht auf ein Jahresgesamtwachstum von rund 7% blickt unsere Branche, trotz verhaltener Prognosen der deutschen Gesamtwirtschaft, auf ein positives Geschäftsjahr“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, zu den aktuellen Branchenergebnissen.

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Sensorik und Messtechnik zeigen sich als stabile Größe

Laut Statistik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Industrie durchläuft die deutsche Industrie derzeit eine Schwächephase, bei sich stabilisierenden Auftragseingängen. Die Ursache hierfür sieht das Ministerium vor allem im schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld.

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit den aktuellen Ergebnissen als stabile Größe in der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung der Märkte. „Unsere Branchenergebnisse belegen, wie wichtig Sensoren und Messtechnik als Basistechnologien für die technischen Herausforderungen sind“, erläutert Simmons die Branchenentwicklung.

„Unsere Mitgliedsunternehmen liefern in die gesamte Industrie, womit sich deren wirtschaftliche Entwicklung auch in der Sensorik und Messtechnik zeigt, wenn auch meist mit leicht positiverem Trend, verglichen mit der Entwicklung der Industrie insgesamt. Wir bleiben zuversichtlich, unsere Branche investiert 10% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung, die Welt vernetzt sich und wird immer smarter. Daraus ergibt sich ein zunehmender Bedarf an innovativen Sensoren und Messsystemen“, erklärt Simmons die weiterhin positive Grundstimmung der Branche.

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