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Umfrage: Welches Industrie-Display nutzen Sie?

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Parameter anzeigen oder eine komplexe Maschine steuern: Über ein elektronisches Display interagieren wir mit Maschinen und technischen Anlagen. Ein Überblick.

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Die Bedienung per Touch erleichtert nicht nur den Alltag. Auch bei der Maschinensteuerung bietet sie Vorteile. In unserer Umfrage wollen wir weitere Details von Ihnen wissen.
Die Bedienung per Touch erleichtert nicht nur den Alltag. Auch bei der Maschinensteuerung bietet sie Vorteile. In unserer Umfrage wollen wir weitere Details von Ihnen wissen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Ein modernes Touch-Display gilt allgemein als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Getrieben vom Consumer-Markt haben in den letzten Jahren in der Industrie die berühr-empfindlichen elektronischen Displays Einzug gehalten. Am weitesten verbreitet sind die sogenannten LC-Displays. Sie gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und Auflösungen. Jeweils abhängig von der späteren Nutzung. Ob flach verbaut in einer Maschinensteuerung, um nur einige wenige Parameter anzuzeigen – dann ist auch keine Toucheingabe erforderlich. Ober aber doch eine komplexe Steuerung? Hier sollte das Display nicht nur über eine höhere Auflösung verfügen, sondern zudem über mehrere Berührpunkte.

Damit es nicht nur eine Fehlbedienung kommt, ist eine gesicherte Eingabe erforderlich. Das bedeutet: Das Touchscreen wertet neben der Berührung auch die Betätigungskraft aus. Bei der kapazitiven Auswertung der Eingabe können zusätzliche Kraftaufnehmer den aufgewendeten Druck erfassen und auswerten.

Display-Umfrage

Planen Sie für Ihr Projekt ein elektronisches Display ein und wenn ja, welches? In unserer Display-Umfrage wollen wir es genau wissen! Nehmen Sie sich bitte fünf bis sieben Minuten und beantworten Sie die Fragen. Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmern, die den Fragebogen komplett ausgefüllt haben, einen Gutschein im Wert von 50 Euro.

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Welche Displays in der Industrie verwendet werden

Welche Touch-Technik verwendet wird, hängt immer vom Einsatzzweck ab. Bei einer großen Fläche haben sich Infrarot oder Ultraschall als optimal erwiesen. Dazu wird eine Sensorik vor den Bildschirm angebracht und über eine Unterbrechung des Lichtstrahls oder eine Störung der Schallwellen lässt sich die Position des Fingers erkennen.

Die resistiven Touch-Panels bestehen aus zwei Glasplatten, die beispielsweise mit Kunststoffkügelchen auf Abstand gehalten werden. Wird auf die Oberfläche ein Druck ausgeübt, dann berühren sich die Glasplatten und erzeugen einen elektrischen Kontakt. Die entsprechende Position wird von einem Mikroprozessor ausgewertet. Um das Thema Sicherheit zu bedienen: Eine versehentliche Betätigung lässt sich ausschließen. Allerdings gibt es beim resistiven Touch nur einen Kontakt. Drehen, Wischen oder Zoomen sind damit nicht möglich.

Für mehrere, gleichzeitige Eingaben hat sich das PCAP-Display entwickelt. Die kapazitiven Touchsensoren mit ihrer Glasoberfläche sind im Vergleich zu resistiven Sensoren mit Polyester allerdings einiges teurer. Dies hat sich mit den projiziert kapazitiven Touch (PCAP) geändert. Der Preisverfall im PCAP-Segment ist inzwischen schon unter dem Niveau eines normalen kapazitiven Sensors. Daher bietet sich gerade bei kapazitiven Anwendungen die PCAP-Technik besonders an. Neben der steigenden Verfügbarkeit ist ein weiterer Vorteil der PCAP-Sensoren die leicht zu reinigende und schützende Glasscheibe.

Heute ist PCAP-Touch hinsichtlich Wasser- und Handschuhbedienung, erweitertem Temperaturbereich, EMV-Konformität und unterschiedlicher Aufbaumöglichkeiten für unterschiedliche Anforderungen (SITO Touches, OGS Touches, Film/Film und Glas Touches) recht ausgereift.

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