Umfassende Radar-Testsysteme für das Auto

| Redakteur: Hendrik Härter

Ob für autonom fahrende Fahrzeuge oder für Sicherheit: Fahrerassistenzsysteme in einem Auto beruhen auf Radarsensoren. Rohde & Schwarz bietet verschiedene Testsysteme.
Ob für autonom fahrende Fahrzeuge oder für Sicherheit: Fahrerassistenzsysteme in einem Auto beruhen auf Radarsensoren. Rohde & Schwarz bietet verschiedene Testsysteme. (Bild: Rohde & Schwarz)

Auf Grundlage von Mikrowellen- und Millimeterwellentests bietet Rohde & Schwarz verschiedene Testlösungen für Radaranwendungen im Auto an. Sie reichen von der Analyse von Radomen bis zur Erzeugung einer multidimensionalen Radar-Echo-Umgebung.

Fahrerassistenzsysteme oder kurz ADAS beruhen auf Radarsensoren, die den Fahrer in kritischen Situationen unterstützen. Rohde & Schwarz bietet seinen Kunden unterschiedliche Testsysteme an.

Dazu gehört ein Echogenerator für die Fertigungsendkontrolle von Automotive-Radarsensoren. Der Generator mit der Bezeichnung R&S AREG100A testet Radarsensoren während der Produktion. Er unterstützt die Frequenzbänder 24, 76 und 79 GHz. Bis zu drei frei definierbare, feste Radarentfernungen sowie ein optionaler Doppler-Offset für die Simulation der Radialgeschwindigkeit runden das Testsystem ab.

Zusammen mit der R&S ATS1000 Schirmkammer und der R&S QuickStep Test Executive Software lassen sich Radarsensoren ausfallsicher testen. Mit diesem Aufbau werden Endkontrollen zu einem standardisierten, aussagekräftigen Prozess, der eine kontinuierliche Qualitätskontrolle von Radarsensoren sicherstellt. Vorteil: Der Generator benötigt eine kleine Stellfläche und lässt sich leicht in bestehende Testgestelle für die Endabnahme von integrierten Radarsensoren an den OEM-Produktionsstandorten einbinden.

Radom-Scanner für das Automobil

Der Hersteller Rohde & Schwarz hat den R&S QAR speziell für die Performance-Charakterisierung von automobilen Radarabdeckungen wie Emblem-Radomen und Stoßfängern entwickelt. Zum Einsatz kommt ein Bildgebungsverfahren, um das Reflexionsvermögen des Messobjekts zu messen. Fahrzeughersteller können Materialfehler oder -inhomogenitäten präzise lokalisieren und identifizieren, die möglicherweise die Leistungsfähigkeit des Sensors beeinflussen.

Mit einem vollständigen Frequenz-Sweep von 75 bis 82 GHz wird die Materialdämpfung in den Automobil-Radarbereichen 77 und 79 GHz gemessen. Der R&S QAR wird voraussichtlich im ersten Quartal 2018 verfügbar sein.

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