Elektronische Lasten

Um zusätzliche Funktionen ergänzt

| Redakteur: Thomas Kuther

ET System hat die elektronischen Lasten der Baureihe ELP/DCM um weitere Funktionen ergänzt. Die Stromkurvenformen lassen frontseitig programmieren und bei dynamischen Tests können Anstieg- und Abfallzeiten eingestellt werden. Weitere Merkmale sind externe Triggerfunktion, Ein- und Ausgang u.v.m. Die Geräte eignen sich besonders für den Dauereinsatz in Produktion, Prüffeldern und Entwicklungslaboren. Sie sind gegen Überstrom, Überspannung, Überlast, Übertemperatur und Verpolung geschützt. Die Famile umfasst 16 Baugrößen, die den Leistungsumfang von 150 W bis 200 kW abdecken und Ströme bis 1500 A bei Spannungen bis 600 V aufnehmen können. Die Geräte bieten alle Betriebsarten, die in der Praxis täglich gebraucht werden: Im Konstantstrom-Modus nehmen sie je nach Ausführung Ströme bis 500 A auf, die mit einer Genauigkeit von 0,05% bzw. 0,1% eingehalten werden. In der Betriebsart Konstantwiderstand lassen sich Widerstände zwischen 0,03 Ω/0,3 Ω und 5 kΩ/10 kΩ mit einer Genauigkeit von 16 Bit einstellen. Konstantspannungen können je nach Baugröße bis 600 V eingestellt werden, wobei Genauigkeiten von 0,03%+0,02/0,05%FS eingehalten werden. Und im Konstantleistungsmodus lassen sich schließlich FS-Leistungen bis zu 200 kW realisieren. Darüber hinaus sind auch Batterietests mit Eingangsspannungen zwischen 0,5 und 120 V möglich. Die maximale Messkapazität reicht dabei bis 999 Ah bei einer Auflösung von 0,1 A, der Messzeitraum kann zwischen 1 s und 32 h betragen. In der Kurzschlussfunktion nehmen die Geräte je nach Ausführung bei Innenwiderständen zwischen 7 und 55 mΩ Ströme zwischen 3,3 und 1650 A auf. Die gewünschten Stromkurvenformen lassen sich frontseitig programmieren. Der Softstart ist mit Verzögerungen zwischen 1 ms und 200 s programmierbar. Bei dynamischen Tests können die Anstiegs- und Abfallzeiten eingestellt werden, und die maximalen Stromanstiegszeiten von 2,5 A/µs ermöglichen dynamische Lastanwendungen, die in vielen Anwendungen benötigt werden. Zur externen Ansteuerung der Geräte und zur Anbindung an Prüf- und Produktionssysteme stellen die Lasten der Baureihe ELP/DCM folgende Schnittstellen bereit:, RS232, RS485 sowie USB. Alle Gerätetypen sind gegen Überstrom, Überspannung, Überlast, Übertemperatur und Verpolung geschützt. Die Kalibrierung erfolgt per Software, und ein Selbsttest beim Start stellt jederzeit die einwandfreie Funktion des Gerätes sicher. Die Anzeige aller Werte und Einstellungen erfolgt über ein hochauflösendes Display, dessen Brillianz keine Wünsche offen lässt. Die Geräte in den verschiedenen Leistungstufen fallen sehr kompakt aus und stehen je nach Version als Tischgerät, 19“-Einbaukomponenten oder als Schrankgerät zur Verfügung.

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