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Uhnder und dSpace kooperieren bei Radar-Technik für autonomes Fahren

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Der digital modulierte 4D-Radar-Chip von Uhnder mit seinen 192 virtuellen Kanälen soll die Sicherheit beim autonomen Fahren erhöhen. Beide Unternehmen wollen Sensortechnik und Validierungsverfahren vorantreiben.

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Uhnder und dSpace: Beide Unternehmen wollen am 4D-Radar-Chip für autonomes Fahren zusammenarbeiten.
Uhnder und dSpace: Beide Unternehmen wollen am 4D-Radar-Chip für autonomes Fahren zusammenarbeiten.
(Bild: Bosch)

Radarsysteme gelten als Schlüsselkomponente für automatisiertes und autonomes Fahren. Jetzt wollen dSpace und Uhnder bei der Radarsensorik zusammenarbeiten. Für den Einsatz der Radarsensoren auf der Straße geht es vor allem darum, Interferenzen und Störsignale zu minimieren. Dazu hat Uhnder einen digitalen Radar-on-Chip (RoC) entwickelt. Den Chip verwendet beispielsweise Rohde & Schwarz in einer Messkammer.

Der Chip kombiniert CMOS-Technik mit digitaler Code-Modulation (DCM). Der digital modulierte 4D-Radar-Chip von Uhnder integriert 192 virtuelle Kanäle auf einem Chip. Darüber hinaus sorgt er für hohe Kontrastauflösung (High Contrast Resolution) und eine deutlich verbesserte Entfernungs- und Winkelauflösung, so dass kleine Radarreflektoren von nahen großen Reflektoren getrennt werden können.

Um Sensoren, deren Signal nach diesem Modulationsverfahren verarbeitet werden, entwicklungsbegleitend bis zur Serienfreigabe möglichst realistischen Tests zu unterziehen, setzt Uhnder auf die dSPACE Automotive Radar Test Systems (DARTS).

„Digital modulierte Radarsignale bieten bei ADAS- und AD-Anwendungen erhebliche Vorteile. Durch die Anwendungen für einen Radartest von dSPACE konnten wir einfach Interferenzen zwischen Radarsystemen untersuchen und unsere Systeme realitätsnah weiterentwickeln“, berichtet Ralf Reuter, Senior Director of Customer and Application Engineering bei Uhnder, über die ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit.

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