Internet of Things

TÜV Rheinland zertifiziert IP500-Wireless-Produkte weltweit

| Redakteur: Johann Wiesböck

Stefan Kischka, TÜV Rheinland: „Wir wollen einen positiven Beitrag zu einem künftig vollumfänglich interoperablen Internet der Dinge mit nahezu allen Smart Devices leisten.“
Stefan Kischka, TÜV Rheinland: „Wir wollen einen positiven Beitrag zu einem künftig vollumfänglich interoperablen Internet der Dinge mit nahezu allen Smart Devices leisten.“ (Bild: TÜV Rheinland)

Der TÜV Rheinland ist ab sofort Partner der IP500 Alliance für die weltweite Zertifizierung von IP500-Produkten. IP500 ist ein globaler Wireless-Standard für Schutz- und Sicherheitsanwendungen im Bereich ‚Internet der Dinge‘.

Der TÜV Rheinland, weltweit führend im Bereich Prüfung, Training, Inspektion, Beratung & Zertifizierung, und die IP500 Alliance gaben bekannt, dass TÜV Rheinland neuer Partner der IP500 Alliance für die weltweite Zertifizierung von IP500-Produkten ist. IP500 ein globaler drahtlose Standard und eine Plattform für Schutz- und Sicherheitsanwendungen im Bereich ‚Internet der Dinge‘.

Mit der Plattform kann eine vollständig interoperable Verbindung verschiedener Schutz- und Sicherheitsvorrichtungen (z. B. Rauch- und Einbruchs- oder HLK-Sensoren und -Steuergeräte) von Anwendungen im Bereich Gebäudeautomation hergestellt werden. Mit der Single-Chip-Lösung (SoC) ist der IP500-Standard laut Alliance der einzige Standard, der internationale Sicherheitsregulierungen in einem IPv6-basierten drahtlosen Sensornetzwerk kostengünstig unterstützt.

Interoperabilität aller OEM-Produkte von IP500 wird weltweit garantiert

„Die Zertifizierung aller drahtlosen IP500-Module und OEM-Produkte stellt einen Schlüsselfaktor der IP500-Strategie dar. Dank der Erfahrung von TÜV Rheinland und dessen weltweitem Netzwerk aus Laboren wird eine vollumfängliche Interoperabilität aller OEM-Produkte von IP500 weltweit garantiert. Daher stellt diese Partnerschaft mit TÜV Rheinland einen wichtigen Schritt für die IP500 Alliance in diesem Bereich dar“, so Helmut Adamski, CEO und Vorsitzender der IP500 Alliance.

Von dieser Partnerschaft profitieren werden auch die IP500-Mitglieder bei der Anwendung der interoperablen Technologien (vom Partner CoreNetiX), welche Möglichkeiten für mehr Effizienz und kürzere Markteinführungszeiten eröffnen; auf diese Weise können OEMs von IP500 ihre Produkte termingerecht lokal (weltweit) auf den Markt bringen.

TÜV Rheinland besitzt Expertise für Zertifizierungen aus einer Hand

Stefan Kischka, Vice President Electrical und Global Business Field Manager von TÜV Rheinland: „Wir sind stolz darauf, ein aktiver Partner der IP500 Alliance zu werden. Mit großem Engagement werden wir daran mitarbeiten, weltweit einen Zertifizierungsstandard für IP500 Produkte zu definieren.“

„Mit der breit gefächerten und globalen Expertise im Bereich Prüfung, um welche das IP500-Universum bereichert wird, bietet TÜV Rheinland Zertifizierungen aus einer Hand; diese Dienstleistungen erfolgen im Rahmen der Bemühungen, einen positiven Beitrag zu einem künftig vollumfänglich interoperablen Internet der Dinge mit nahezu allen Smart Devices zu leisten,“ ergänzt Kischka.

Für Helmut Adamski gehörten in den letzten zehn Jahren Interoperabilität und Performance eines drahtlosen, leistungsarmen Netzwerks bei einer Anwendung aus dem Bereich Internet der Dinge zu den wichtigsten Themen weltweit: „IP500 und TÜV Rheinland bieten neue Produkte und Geschäftschancen für IP500-OEMs und Partner und fördern das tatsächliche Internet der Dinge auf dem Markt.“

Die Webseite des TÜV Rheinland finden Sie hier. Mehr über die IP500 Alliance finden Sie unter www.ip500alliance.org.

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