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TU Wien entwickelt kleinsten Sensor zum Messen von Kräften

Redakteur: Julia Schmidt

Ein neuartiger, an der TU Wien entwickelter Sensor detektiert Vibrationen im Nanometerbereich. Damit lassen sich Kräfte und Längenänderungen hochpräzise messen.

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Der winzige Sensor-Chip mit einem Durchmesser von weniger als einem Zehntelmillimeter soll Rasterkraftmikroskope verbessern und könnte vielleicht auch Roboter mit hochsensiblem Fingerspitzengefühl ausstatten.
Der winzige Sensor-Chip mit einem Durchmesser von weniger als einem Zehntelmillimeter soll Rasterkraftmikroskope verbessern und könnte vielleicht auch Roboter mit hochsensiblem Fingerspitzengefühl ausstatten.
(Bild: TU Wien)

Kräfte messen ist etwas ganz Alltägliches – jede handelsübliche Küchenwaage macht das. Kompliziert werden Kraftmessungen aber, wenn man auch die Richtung der Kraft messen möchte, wenn hochpräzise gemessen werden muss, und wenn der Sensor auch noch auf Mikrometergröße verkleinert werden soll.

An der TU Wien ist es nun gelungen, all diese Anforderungen zu erfüllen: Ein winziger Sensor-Chip mit einem Durchmesser von weniger als einem Zehntelmillimeter wurde entwickelt. Er soll Rasterkraftmikroskope verbessern und könnte vielleicht auch Roboter mit hochsensiblem Fingerspitzengefühl ausstatten.