TU München siegt erneut bei Hyperloop-Wettbewerb

| Autor: Katharina Juschkat

(Bild: WARR Hyperloop)

Teams aus der ganzen Welt trafen sich am Wochenende, um ihre Konstruktionen bei der Hyperloop Pod Competition von Elon Musk zu messen. Zum dritten Mal gewann das Team der TU München.

Im Superschnellzug Hyperloop sollen Menschen mit annähernd Schallgeschwindigkeit reisen. Um diese Vision voranzutreiben, hat SpaceX-Gründer Elon Musk die „Hyperloop Pod Competition“ ausgelobt. Studierenden-Teams aus der ganzen Welt treten dabei mit ihren Prototypen der Passagier-Kapsel, dem sogenannten Pod, gegeneinander an. Vergangenen Sonntag fand in Los Angeles der dritte Wettbewerb statt, bei dem das Team der TU München – Warr Hyperloop – erneut den ersten Platz belegt.

Fast 50 % schneller als Vorgänger

Zwar erreichte der Pod der TU München nicht die erhofften 600 km/h, konnte aber auch mit 467 km/h alle Konkurrenten hinter sich lassen. Das Team der Universität Delft erreichte 142 Km/h, jenes der Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) 90 km/h.

Damit war die Gewinner-Kapsel fast 50 % schneller als die vorherige. Unter anderem gelang das dem Warr-Team durch eine andere Konstruktion und ein neues Motorenkonzept.

Die Teststrecke in einer Röhre vor dem Gebäude von SpaceX in Los Angeles ist 1,2 km lang. Auf dieser Distanz musste der Pod auf volle Fahrt beschleunigen und wieder abbremsen. Dabei beschleunigt die Kapsel fünfmal schneller als ein Flugzeug beim Take-off.

Für den erneuten ersten Platz gab es neben Glückwünschen eine Trophäe für das Warr-Team. Es ist ein 3D-gedrucktes Modell der Röhre mit einem Pod, von Elon Musk unterschrieben.

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