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TSMC baut eine Fabrik in den USA

| Autor / Redakteur: dpa / Julia Schmidt

Der taiwanesische Halbleiterhersteller TSMC will seine Chips künftig auch in einem eigenen Werk in den USA herstellen. Dazu will das Unternehmen für 12 Milliarden US-$ einen Standort in Arizona aufbauen.

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Der Chipfertiger TSMC, der unter anderem Prozessoren für Apples iPhones produziert, baut nach politischem Druck aus dem Weißen Haus ein Werk in den USA.
Der Chipfertiger TSMC, der unter anderem Prozessoren für Apples iPhones produziert, baut nach politischem Druck aus dem Weißen Haus ein Werk in den USA.
(Bild: David Chang/EPA/dpa)

Der Halbleiterfertiger TSMC baut nach politischem Druck aus dem Weißen Haus ein Werk in den USA. Die Fabrik im Bundesstaat Arizona soll den Betrieb im Jahr 2024 aufnehmen, wie die Firma aus Taiwan am Freitag (15.5.) ankündigte. Die Bauarbeiten sollen nach aktueller Planung im kommenden Jahr beginnen.

Das Werk soll in Zukunft Chips im 5nm-Verfahren herstellen. Unklar ist allerdings, wie zeitgemäß die Technologie in vier Jahren noch sein wird. In dem Werk sollen mehr als 1600 Arbeitsplätze entstehen und TSMC will bis zum Jahr 2029 insgesamt rund zwölf Milliarden US-$ (11,1 Mrd Euro) investieren.

Mehr Unabhängigkeit für die USA

Die Ankündigung ist ein Erfolg für US-Präsident Donald Trump, der schon seit längerer Zeit Druck macht, mehr Chipproduktion aus Asien nach Amerika zu holen, um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern. Ein Problem dabei ist, dass in den USA die Zulieferer-Infrastruktur, auf die die Fertiger angewiesen sind, weitgehend fehlt. Das dürfte unter anderem für höhere Kosten sorgen.

Neben Apple gehört auch der chinesische Huawei-Konzern, der ebenfalls seine Prozessoren selber entwickelt, zu den namhaften Kunden von TSMC. Die US-Regierung machte laut einem Bericht der „Financial Times“ bereits im vergangenen Jahr Druck auf den Chipfertiger, Huawei als Auftraggeber fallenzulassen. Gegen den chinesischen Konzern gelten bereits seit einem Jahr US-Sanktionen wegen der Vorwurfs der Spionage, den Huawei zurückweist. (dpa)

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