Rauhe Bedingungen Trübungsdetektor im Gehäuse, der Dampfkessel blickt durch

Autor / Redakteur: Thomas Lüke* / Lea Drechsel

Für eine Umgebung von Fett und Dampf stellt BOPLA ein individuell angepasstes Gehäuse aus Aluminium und mit einer Folientastatur her. Darin wird der Sensor für Durchfluss und Reinheit verpackt.

Firmen zum Thema

Der Sensor wird samt Folientastatur im Gehäuse integriert.
Der Sensor wird samt Folientastatur im Gehäuse integriert.
(Bild: BOPLA)

Die Firmen BOPLA und Flowserve GESTRA arbeiten gemeinsam an einer Gehäuselösung für einen Trübungsdetektor. Flowserve GESTRA ist ein internationaler Produzent von Armaturen und Regelungstechnik für die Dampf- und Kondensatwirtschaft. Der Detektor OR 52 ist nicht nur ein Beispiel für die erfolgreichen Produkte von Flowserve GESTRA, sondern auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Gehäusehersteller: Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit über 30 Jahren miteinander.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Im Fall des Trübungsdetektors OR 52 liefert der Hersteller außer dem Gehäuse auch die passende Folientastatur und übernimmt zudem die Komplettmontage inklusive der Elektronik. „Im Rahmen der Systemtechnik bieten wir unseren Kunden einen Rundum-Service. Dabei schneiden wir unsere Lösungen und Dienstleistungen auf den jeweiligen Anwendungsfall zu – egal wie komplex er sein mag“, erläutert Hubert Wolf, Produktmanager für den Bereich Systemtechnik bei BOPLA.

Die Vorteile für den Kunden sind zahlreich: Er erhält alle Leistungen aus einer Hand, hat nur einen gesamtverantwortlichen Ansprechpartner und profitiert von einer reduzierten Lagerhaltung.

Der Sensor entdeckt Verunreinigungen wie Öl und Fett

Der OR 52 ist ein Öl- und Trübungsdetektor von Flowserve GESTRA, welcher sich wiederum aus dem Sensor ORG 12/ORG 22 und dem Messumformer ORT 6 zusammensetzt. Das Gerät wird unter anderem in Dampfkesseln zur Messung von Durchfluss und Reinheit eingesetzt.

Ergänzendes zum Thema
Wie ziehe ich das Produkt richtig an

Das passende Gehäuse ist meist nicht als Standard vorhanden. Daher ist es wichtig, mit einem erfahrenen Gehäusehersteller eine geeignete Lösung zu finden. Je nach Anforderung und Einsatzumgebung sind andere Faktoren wichtig.

Materialien je nach Einsatz

Leergehäuse werden in der Industrie vor allem für die zentrale Verwaltung von Verdrahtungen oder den Einbau intelligenter Steuerungen eingesetzt. Dabei bestimmt im Wesentlichen die Anwendung, in welchem Werkstoff die Gehäuse ausgeführt sind: Im Maschinenbau fällt die Wahl oft auf die stabilen und wertigen Metallversionen. In Bereichen wie der Medizin- oder Kommunikationstechnik hingegen müssen die Gehäuse weniger robust sein – hier können die leichteren Kunststoff-Ausführungen ihre Vorteile ausspielen.

Es überwacht transparente Flüssigkeiten und meldet die Verunreinigung durch unlösliche fremde Materialien wie emulgierte Öle oder Fette. „Sobald eine Trübung auftritt, löst der OR 52 einen Alarm aus und sperrt gleichzeitig die entsprechenden Kontrollventile“, erklärt Tascho Mende, zuständig für den strategischen Einkauf bei der Flowserve GESTRA. „Das Gerät erhebt die Daten kontinuierlich und zeichnet diese auf, sodass auch eine langfristige Vergleichskontrolle möglich ist.“

(ID:43123583)