Elektronikfertiger

TQ-Systems engagiert sich verstärkt in der Luft- und Raumfahrtindustrie

| Redakteur: Franz Graser

Adriaan von Hafenbrädl, Leiter des Aviation-Kundencenters bei TQ-Systems
Adriaan von Hafenbrädl, Leiter des Aviation-Kundencenters bei TQ-Systems (Bild: Michael Horky/TQ)

Der Technologiedienstleister TQ-Systems ist dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) beigetreten. TQ gehört damit zu den rund 215 Unternehmen, die in dem Industrieverband die Interessen der Branche vertreten.

Die Luft- und Raumfahrtindustrie zählt zu den Schwerpunktbranchen von TQ-Systems: Seit über zehn Jahren entwickelt, qualifiziert, dokumentiert und produziert TQ kundenspezifische Elektronik für unterschiedliche Unternehmen der Luft- und Raumfahrt und liefert TQ-Embedded Module für den Einsatz in Flugzeugen und im Weltall sowie RoboDrive-Antriebe für Weltraum-Roboter.

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Durch eine Zertifizierung nach ISO 9100 hat TQ im Jahr 2008 erstmals offiziell belegt, dass die hohen Anforderungen der Branche erfüllt werden.

Bei TQ werden Kunden aus der Luft- und Raumfahrt durch zwei Teams betreut, die auf die besonderen Anforderungen der Branche spezialisiert sind. Adriaan von Hafenbrädl, Leiter des Aviation-Kundencenters der TQ-Systems, erläutert: „Um näher am Puls der Branche zu sein, sind wir nun dem BDLI beigetreten. Durch die BDLI-Foren, Arbeitsgruppen und Fachausschüsse erfahren wir früh von den Trends in der Luft- und Raumfahrt und können dort auch unsere eigenen Erfahrungen einbringen. Vom Informationsaustausch zu wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen werden nicht zuletzt auch unseren Kunden profitieren.“

Die BDLI-Mitgliedschaft ist ein weiterer Baustein, um auf die hohen Kundenanforderungen in der Luft- und Raumfahrt einzugehen. „Neben den Aviation-Teams, die für den Vertrieb, technischen Einkauf und das Projektmanagement der Produktion zuständig sind, können wir auch in unserer Hard- und Software-Entwicklung auf Branchen-Spezialisten zugreifen. Diese sind mit den allgemeinen Luftfahrtstandards vertraut sowie mit Airbus- und Boeing-spezifischen Standards“, fasst von Hafenbrädl zusammen.

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Sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion wird eine durchgängige Traceability auf Material-, Prozess- und Bauteilebene umgesetzt. Ein systematisches Obsolescence Management sichert die Langzeitverfügbarkeit der Produkte. Besondere Anforderungen in der Produktion können unter anderem mit einem Reinraum Klasse 8.3, einem HALT-HASS-Testsystem sowie Lackier- und Vergussanlagen erfüllt werden.

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