Titan-Lötmaskentechnologie für komplexes Selektivlöten

Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Auf Grund der fortschreitenden Miniaturisierung und der Lötung direkt in Kunststoffgehäusen werden Lötmasken stetig komplexer. Bei Eutect werden neben den Prozessevaluationen auch die möglichen Masken-und Lotdüsendesigns und deren Funktionen mitentwickelt, so dass der Endkunde eine komplette Lösung aus einer Hand erhält.

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Titanmaskenlösen mit Ringdüsen
Titanmaskenlösen mit Ringdüsen
(Bild: Eutect)

Wirkliche Prozessstabilität und Nutzen bekommt der Kunde beim selektiven Löten bzw. Löten mit Miniwelle und Maskentechnik erst dann, wenn die Lotdüse in Relation zur Maske entwickelt und gefertigt wurde und dadurch deren gemeinsame Funktion gewährleistet ist.

Bei speziellen Lotdüsen–Maskenkombinationen kommen Verbundwerkstoffe jedoch an ihre Grenzen. Besonders bei Stegbreiten von weit unter 1 mm und bei der geforderten hohen Langlebigkeit muss auf den Werkstoff Titan gesetzt werden. Dank der hohen Festigkeit kann eine Stegbreite von kleiner 0,5 mm gefertigt werden.

Doch Titan hat noch weitere Vorteile: So ist das Metall sehr langlebig, temperaturstabil und resistent gegen Flussmittel, aggressive Reinigungssubstrate und andere chemische Beeinflussungen.

Zum Teil werden die Masken auch mit Funktionen, wie Fanggeometrien oder Fixierungssystemen ausgerüstet. Die Maskengeometrie, Niederhalter, Ausrichtelemente und Schieber werden dabei im Rahmen der Evaluation und Projektentwicklung bestimmt. Dabei verspricht das Fixiersystem aus Feder- und Rastelementen eine hohe Funktionalität. Auf eine einfache Be- und Endladung der Masken wird geachtet.

Alle Masken aus dem Hause Eutect werden in der hauseigenen CNC-Fertigung hergestellt. Somit erhält der Endkunde die Lötautomation und die Maskentechnologie aus einer Hand. Neben einer hohen Zeitersparnis und kurzen Kommunikationswegen in der Entwicklung können Nacharbeiten an der Maske nach den ersten Probedurchläufen schnell und zeitunkritisch erledigt werden.

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