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Kameras Thermografische Qualititätsprüfung von Spritzgussteilen

| Redakteur: Gerd Kucera

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(Bild: Vision & Control )

Die visuelle Prüfung von Kunststoffteilen aus dem Spritzguss ist zeitraubend und unzuverlässig. Mit der ThermoInspection verfolgt Vision & Control hier einen neuartigen Ansatz mittels Wärmebildkamera. Werden defekte Rastnasen, Überfüllungen oder fehlendes Material z.B. von einem Kfz-Zulieferer übersehen, kann das teure Folgen haben. Mit konventionellen visuellen Prüfmethoden sind manche Fehler allerdings nur schwer oder gar nicht zu entdecken. Wichtige Details, wie etwa Rastnasen, sind mit klassischer Beleuchtung vor dem Hintergrund des Gusskörpers kaum zu erkennen. Dagegen liefert eine Wärmebildkamera von den noch warmen Spritzgussteilen ein sehr kontrastreiches Bild. Selbst Rastnasen heben sich bei Betrachtung der Wärmeverteilung deutlich vom Hintergrund ab, weil sie rascher abkühlen als das massive Material. In Zusammenarbeit mit Industriethermografie Schweiger hat Vision & Control aus diesem innovativen Ansatz ein thermografisches Prüfsystem für große Kunststoffteile aus der Spritzgussfertigung entwickelt. Unmittelbar nach dem Spritzen nimmt ein Roboter das Bauteil aus der Form und hält es in verschiedenen Positionen vor die Wärmebildkamera. So können zum Beispiel die letzte Füllstelle, Rastnasen, der Einspritzpunkt oder andere funktionsrelevante Details genauestens inspiziert werden. Als Wärmebildkamera kommt im ThermoInspection genannten System entweder die FLIR A35 (IR-Auflösung 320 x 256 Pixel) oder die FLIR A65 (IR-Auflösung 640 x 512 Pixel) zum Einsatz. Die Verarbeitung der von der Kamera gelieferten Bilder übernimmt das Mehrkamerasystem vicosys 5400.

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