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Wärmeleitmaterialien Thermo-Gele erhöhen die Akku-Leistung in Elektroautos

| Redakteur: Kristin Rinortner

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(Bild: Mihajlo Maricic)

Parker Chomerics erweitert mit den Gelen des Typs THERM-A-GAP sein Angebot um Wärmemanagement-Lösungen für Batterien in Elektro- und Hybrid-Elektrofahrzeugen.

Für das Wärmemanagement in Elektrofahrzeugen wird häufig eine Flüssigkeitskühlung verwendet, wobei Kühlschleifen/-spulen verschiedene Baugruppen des Akkus kühlen. Ein Wärmeleit-Gel wird zwischen die Spulen und dem Aluminiumgehäuse des Akkus eingebracht, um die Sicherheit zu erhöhen. Dies sorgt für eine langfristige thermische Stabilität und Leistungsfähigkeit und verhindert auch einen elektrischen Kurzschluss.

Die Gele bestehen aus vorgehärteten oder vor Ort aushärtenden Einkomponenten-Verbindungen mit einer vernetzten Struktur. Sowohl Silikon- als auch silikonfreie Gele stehen je nach Anforderung an die Wärmeleitfähigkeit zur Verfügung. Die Gele eignen sich besonders für die Serienfertigung im Automotive-Markt, da sie sich einfach über Roboter oder automatisch dosieren lassen.

Die Filler-Pads des Typs THERM-A-GAP eignen sich für Baugruppen, die zusätzlichen Halt und eine höhere elektrische Isolation erfordern. Wärmeschnittstellen-Materialien wie Gele und Pads tragen auch dazu bei, dass der Akku seine optimale Temperatur und Leistungsfähigkeit schneller erreicht, um das Fahrerlebnis in kalten Wintermonaten zu verbessern.

Das Angebot des Herstellers für den Automotive-Sektor umfasst auch EMI-Abschirmungen und Erdungen, optische Displays, elektrisch leitfähige Kunststoffe und metallische Kühlkörper.

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