EclipseCon Europe

Europas Eclipse-Gemeinde trifft sich in Ludwigsburg

| Redakteur: Franz Graser

Das Ludwigsburger Residenzschloss, erbaut zwischen 1704 und 1733, diente als Residenz der Herzöge von Württemberg und ist das Wahrzeichen der Barockstadt. Im nahegelegenen Forum am Schlosspark findet vom 25. bis zum 27. Oktober 2016 die elfte EclipseCon Europe statt.
Das Ludwigsburger Residenzschloss, erbaut zwischen 1704 und 1733, diente als Residenz der Herzöge von Württemberg und ist das Wahrzeichen der Barockstadt. Im nahegelegenen Forum am Schlosspark findet vom 25. bis zum 27. Oktober 2016 die elfte EclipseCon Europe statt. (Bild: SchlossLudwigsburgInnenhof.jpgMussklprozz/Wikimedia Commons (Ausschnitt) / BY-SA 3.0)

In der Barockstadt Ludwigsburg vor den Toren Stuttgarts schlägt jedes Jahr im Herbst das Herz der europäischen Eclipse-Community. So auch diesmal vom 25. bis zum 27. Oktober.

Die EclipseCon Europe findet heuer zum insgesamt elften Mal statt. An drei Tagen haben Entwickler und Interessenten die Gelegenheit, die ganze Bandbreite des Ökosystems kennenzulernen, das sich um die freie Entwicklungsumgebung Eclipse gebildet hat.

Parallel zur EclipseCon findet in Ludwigsburg auch der Community-Event der OSGi-Alliance statt. Im Rahmen dieses Events werden zahlreiche Anwendungsfälle aus der Industrie vorgestellt, in der die Softwareplattform OSGi ausgiebig eingesetzt wird.

Für die Keynote-Ansprachen wurden prominente Referenten gefunden, darunter Stephen Carver von der Cranfield University. Er wird sich mit Lehren aus den Unglücken des Space-Shuttle-Programms (Challenger-Explosion 1986, Columbia-Katastrophe 2003) auseinandersetzen und aufzeigen, welche Bedeutung der Kommunikation in Großprojekten zukommt.

Mit Erich Gamma betritt ein alter Bekannter die Bühne der EclipseCon. Der Schweizer Softwareexperte war bei IBM einer der Leiter des Entwicklungsprojektes, aus dem Eclipse entstanden ist. Heute ist er als Distinguished Engineer für Microsoft tätig und spricht über die Integratin und den Datenaustausch zwischen Eclipse und dem Microsoft-Tool Visual Studio.

Dem derzeit allgegenwärtigen Thema Internet of Things widmen sich Robert Andres von Eurotech und Walter Hofmann von Hitachi. Sie stellen das OSGi-Framework und Java als Bausteine einer modularen Architektur vor, aus denen IoT-Lösungen entstehen können, die auf offenen Standards und Open-Source-Komponenten basieren.

Einen Blick in die Tiefen des Alls wagt Professor Benno Wilke vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik. Er gibt einen Überblick über die Gravitationswellen-Astronomie und die jüngsten Fortschritte bei der Entwicklung von Gravitationswellen-Detektoren.

Das Konferenzprogramm umfasst acht Tutorials und 105 technische Vorträge rund um Themen wie die Entwicklungsumgebung Eclipse und ihr Ökosystem, Java 9, Softwareentwicklung für das Web und die Cloud, Industrielösungen sowie Anwendungen in der Wissenschaft.

Darüber hinaus gibt es mehrere Thementage, so dem IoT-Tag, der quelloffene Lösungen rund um das Internet der Dinge vorstellt; den Project Quality Day, der sich mit der Qualität von Softwareprojekten befasst; den CDT Summit, bei dem sich Anwender des C++ Development Tooling Project austauschen können; sowie last but not least den ioT-Playground, bei dem Beispielanwendungen aus dem Internet der Dinge gezeigt werden und auch die Möglichkeit zum eigenen Experimentieren besteht.

Einen ausführlichen Überblick über das Konferenzprogramm bietet die Kongresswebsite der EclipseCon Europe. Dort ist auch die Registrierung möglich.

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