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Hearable, Wearable, Tracker

„The Dash“, der Computer im Ohr

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Welche Entwicklungsneuheiten flossen in „The Dash“ ein?

Zum Beispiel haben wir ein nur fingernagelgroßes Pulsoximeter integriert – bisher sind das relativ große Kisten, die in Krankenhäusern stehen. Dann ist die Kommunikation zwischen den beiden Ohr-Plugs über eine Manipulation des Magnetfeldes realisiert – heute können wir so Musik und Daten in hoher Qualität übertragen.

Insgesamt haben wir eine extrem hohe Integrationsdichte erreicht – in jedem Plug stecken rund 90 Elektronikkomponenten. Wir haben elf verschiedene Lagen und in jeder Lage ist eine Toleranz von maximal 0,01 Millimeter erlaubt. Fertigungstechnisch für uns absolut eine Herausforderung.

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Welche Rolle hat EBV bei dem ganzen Projekt gespielt?

EBV hat uns sehr bei der Lösung der Kommunikation zwischen dem linken und rechten Ohr-Plug unterstützt. Sie haben mit uns die Lieferanten von unserer Idee überzeugt. Als Sprachrohr zu den Lieferanten hat uns EBV sehr geholfen, denn auch die Lieferanten mussten erheblich investieren, um die benötigten Komponenten für uns bereitstellen zu können.

Wie sehen Sie die Zukunft für derartige Wearables?

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir alle tragbare Computer haben – keine Handys, keine Fernseher. Stattdessen werden wir elektronische Kontaktlinsen im Auge und einen Stöpsel im Ohr als tragbare Computer nutzen. Wir werden überall auf dem Körper Sensoren haben. Noch innerhalb unserer Generation werden Industrien und Unternehmen verschwunden sein, die diese Änderungen nicht erkannt und sich darauf eingestellt haben. Das wird ein Riesenwandel werden.

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