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Test von leitungsgeführten Störgrößen nach IEC 61000-4-6

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Einen Prüfgenerator gegen leitungsgeführte Störgrößen bietet Schlöder mit dem CDG 7000. Das Prüfsystem nach IEC 61000-4-6 kombiniert HF-Signalgenerator, HF-Leistungsverstärker und HF-Voltmeter mit drei Kanälen.

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Das Prüfsystem CDG 7000 nach IEC 61000-4-6 kombiniert HF-Signalgenerator, HF-Leistungsverstärker und HF-Voltmeter mit drei Kanälen.
Das Prüfsystem CDG 7000 nach IEC 61000-4-6 kombiniert HF-Signalgenerator, HF-Leistungsverstärker und HF-Voltmeter mit drei Kanälen.
(Bild: Schlöder)

Für alle Normen der Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störgrößen, die durch hochfrequente Felder induziert werden, einschließlich BCI-Prüfungen bis Level 4 (ISO 11452-4), bietet Schlöder den CDG 7000. Hierbei handelt es sich um ein kombiniertes IEC 61000-4-6-Prüfsystem, das sowohl einen RF-Signalgenerator, einen RF-Leistungsverstärker, ein 3-Kanal-HF-Voltmeter und einen Richtkoppler enthält. Dies alles zu einem attraktiven Preis.

Das Testsystem erzeugt Störungen gemäß IEC/EN 61000-4-6 Störfestigkeit gegen leitungsgeführte Störungen. Die Norm beschreibt einen Prüfaufbau, bei dem diese hochfrequenten Störungen auf einen Prüfling ohne komplizierten Aufbau mit Antennen, Feldinstrumentierung und geschirmten Räumen beeinflusst werden können. Durch den Einsatz von Koppelnetzwerken und Koppelzangen werden Sinuswellen direkt in Leistungs- und Signalleitungen induziert. Der Prüfling behält seinen ursprünglichen Platz in der Gerätestruktur bei, so dass das System in seiner Gesamtfunktion geprüft werden kann.

HF-Leistungsverstärker von 25 bis 75 Watt

Das Gerät ist in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich: Die Modelgruppe CDG 7000 umfasst die Modelle: CDG 7000-25, CDG 7000-75, CDG 7000-75-10, die sich im Wesentlichen durch den HF-Leistungsverstärker von 25 bis 75 W unterscheiden und in Frequenzen von 100 kHz bis 250 MHz, 100 kHz bis 400 MHz und 10 kHz bis 250 MHz erhältlich sind.

Eine einfache Erweiterung mit einem externen Verstärker über den zweiten Generatorausgang ist genauso möglich, wie ein Eingang für externe Pulsmodulation. Ein konfigurierbarer digitaler 8-Kanal Port, Temperaturmesseingang zur Überwachung und Anzeige der BCI-Injektionssondentemperatur, USB, LAN und GPIB (Option) Schnittstellen, runden das Leistungsspektrum ab.

Das Testsystem wird werksseitig mit der Anwendungssoftware HELIA 7 in der Basic-Ausführung bereitgestellt. Damit sind Berichtsfunktionen und EUT-Monitoring möglich. Ein Selbsttest ist genauso enthalten wie die Möglichkeit, automatische Prüfabläufe gemäß unterschiedlicher Normen zu erstellen. Im Direct Mode sind weitere verschiedene Tests am Prüfling möglich. Durch den integrierten SCPI-Befehlssatz ist es möglich, die Anwendung in eigene Softwaresysteme zu integrieren. Für BCI-Tests ist optional die Software HELIA 7 BCI erhältlich. Mit ihr lassen sich BCI-Prüfungen steuern, analysieren und dokumentieren. Angeboten wird der CDG 7000 mit einer dreijährigen Garantie.

Die drei Modelle im Detail

  • CDG 7000-25: Leitungsgebundener HF-Generator, gemäß IEC 61000-4-6, 100 kHz bis 250 MHz, Verstärker 25 W, Maximaler Testpegel: 10 V (15 V) mit 80% AM (ohne 6 dB), eingebauter Richtkoppler, Software HELIA 7 in der Version Basic sowie USB- und LAN-Anschlüssen.
  • CDG 7000-75: Leitungsgebundener HF-Generator, gemäß IEC 61000-4-6, 100 kHz bis 400 MHz, Verstärker 75 W, Maximaler Testpegel: 30 V (40 V) mit 80% AM (ohne 6 dB), eingebauter Richtkoppler, Software HELIA 7 in der Version Basic sowie USB- und LAN-Anschlüssen.
  • CDG 7000-75-10: Leitungsgebundener HF-Generator, gemäß IEC 61000-4-6, 10 kHz bis 250 MHz, Verstärker 75 W, Maximaler Testpegel: 30 V (40 V) mit 80% AM (ohne 6 dB), eingebauter Richtkoppler, Software HELIA 7 in der Version Basic sowie USB- und LAN-Anschlüssen.

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