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Test und Verifikation von Ethernet im Fahrzeug

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Ethernet im Fahrzeug löst den veralteten MOST-Bus ab. Geräte mit BroadR-Rech, 100Base-T und 1000Base-T lassen sich mit Lösungen von Keysight testen und verifizieren.

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Für Test und Verifikation von Ethernet im Fahrzeug bietet Keysight verschiedene Testumgebungen. Das Bild zeigt den Transmitter-Compliance-Test für Ethernet im Auto.
Für Test und Verifikation von Ethernet im Fahrzeug bietet Keysight verschiedene Testumgebungen. Das Bild zeigt den Transmitter-Compliance-Test für Ethernet im Auto.
(Bild: Keysight)

Fünf neue Ethernet-Lösungen für den Automobilmarkt präsentiert Keysight. Dazu gehören unter anderem Automotive-Ethernet-Lösungspakete, mit denen Entwickler automatisch Tx-, Link-Segment- und Rx-Verbindungen testen und die Protokolle nach den BroadR-Reach-, 100Base-T1- und 1000Base-T1-Spezifikationen dekodieren können.

Das Ethernet im Fahrzeug wird als Backbone des Kommunikationsnetzes immer wichtiger. Gestiegen sind die Sicherheitsstandards und die Kommunikationsanforderungen der Fahrzeughalter. Hier muss die Automobilindustrie nachziehen und immer komplexere Anwendungen an Fahrzeugnetzwerke hinzuzufügen. Die Netze übertragen höhere Datenraten und die Anforderungen an die Netzwerkzuverlässigkeit sind gestiegen.

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Ethernet im Fahrzeug

Aus diesem Grund ist eine leichtere, schnellere und robustere Backplane erforderlich. Automobilhersteller, OEMs und Anbieter von Chipsätzen für die Automobilindustrie sehen im Ethernet für Fahrzeuge einen Ersatz für den veralteten MOST- (Media-Oriented-Systems-Transport-)Bus.

Mit diesem Ansatz vereinfacht Keysight das Setup und die Interpretation der Testergebnisse, um die BroadR-Reach-, 100Base-T1- und 1000Base-T1-Spezifikationen für den PMA- (Physical Media Attachment) Layer, den PHY- (Physical Layer) und den PCS- (Physical Coding Sublayer) zu spezifizieren.

Vier verschiedene Software-Optionen unterstützen den Anwender bei umfassenden Automotive-Ethernet-Konformitätstests. Damit ist eine automatische und einhundert prozentige Abdeckung aller in den Physical-Layer-Spezifikationen von BroadR-Reach,100Base-T1 und 1000Base-T1 möglich.

Der Anwender kann auf ein anpassbares Berichtsformat zurückgreifen. Der Bericht enthält neben Messdaten auch eine Margen-Analyse, die für jeden einzelnen Test zeigt, wie groß der Sicherheitsabstand des Testobjekts zu den Grenzwerten ist bzw. um welchen Betrag die Grenzwerte über- oder unterschritten werden.

Die Tests im Detail

  • Transceiver-Tests nach den BroadR-Reach-V3.2- und 100Base-T1- (IEEE 802.3bw)
  • Empfängertests nach BroadR-Reach-V3.2- und 100Base-T1- (IEEE 802.3bw)
  • Transceiver-Tests nach 1000Base-T1- (IEEE 802.3bp)
  • Protokolltriggerung und -decodierung nach BroadR-Reach-V3.2- und 100Base-T1- (IEEE 802.3bw)
  • Link-Tests nach BroadR-Reach-V3.2- und 100Base-T1- (IEEE 802.3bw)

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