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Telekom übermittelt Bewegungsdaten ans Robert-Koch-Institut

| Redakteur: Thomas Kuther

Die Deutsche Telekom hat dem Robert-Koch-Institut anonymisierte Massendaten aus ihrem Mobilfunknetz zur Erforschung der Verbreitung des Coronavirus zur Verfügung gestellt.

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Die Telekom unterstützt das Robert-Koch-Institut bei der Coronavirus-Beobachtung mit Bewegungsdaten.
Die Telekom unterstützt das Robert-Koch-Institut bei der Coronavirus-Beobachtung mit Bewegungsdaten.
(Bild: Telekom)

Wissenschaftler können mit den Informationen Bewegungsströme abbilden. Diese Daten können dem Robert-Koch-Institut (RKI) dazu dienen, statistische Vorhersagen zur Ausbreitung von Covid-19 zu treffen.

Es sind laut Telekom keine Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer oder auch Infizierten ermöglichen. Aussagen zu Aufenthaltsorten oder Bewegungsspuren einzelner Mobilfunknutzer, also das individuelle Tracking von Infizierten, sind also ausgeschlossen. Es handelt sich um bundesweite Daten, die auf Bundesländer und Kreis-Gemeinde-Schlüssel heruntergebrochen werden können.

Das Verfahren zur Datenübergabe haben Telekom und Datenschutzbehörden gemeinsam entwickelt. Es wurde 2015 von der Bundesdatenschutzbeauftragten abgenommen.

Die Telekom hat am Dienstagabend Daten im Umfang von fünf Gigabyte unentgeltlich an das RKI übermittelt. Eine weitere Datenlieferung wird es in der nächsten Woche geben.

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