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Telekom tritt Industrial Internet Consortium bei

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Telekom gibt ihre Mitgliedschaft im Industrial Internet Consortium (IIC) bekannt. Gemeinsam wolle man Perspektiven für die Interoperabilität entwickeln und die IoT-Bedeutung von Europa im IIC stärken.

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Von großer Bedeutung für das Internet der Dinge ist die bessere Interoperabilität von Systemen.
Von großer Bedeutung für das Internet der Dinge ist die bessere Interoperabilität von Systemen.
(Bild: Pexels / CC0 )

Die Deutsche Telekom ist dem Industrial Internet Consortium (IIC) beigetreten und bringt ihre Stärke bei IoT-Konnektivität, insbesondere bei NarrowBand-IoT und 5G, ein. Der Beitritt soll die Bedeutung Europas im international aufgestellten IIC festigen, erklärt der Konzern. Im Dialog mit den Mitgliedern des IIC und dessen Partnern will die Telekom gemeinsame Perspektiven zur Interoperabilität von Systemen entwickeln. Auch sollen Bedarfe und Rahmenbedingungen zu Standardisierung und Sicherheitsvorgaben für IoT-Dienste und -Geräte abgesteckt werden.

International nahtlos zusammenarbeiten

Richard Soley, Executive Director des IIC, freut sich über den Beitritt der Deutschen Telekom und möchte gemeinsam mit dem Konzern Industrie 4.0 vorantreiben.
Richard Soley, Executive Director des IIC, freut sich über den Beitritt der Deutschen Telekom und möchte gemeinsam mit dem Konzern Industrie 4.0 vorantreiben.
(Bild: Kunze/elektrotechnik)

Die US-amerikanische Organisation steht international an der Spitze der Treiber der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, indem sie die Entwicklung, Einführung und Verbreitung von IoT- und Industrie 4.0-Lösungen beschleunigt. „Wir freuen uns, als Mitglied des IIC mit den Partnern der Community gemeinsam IoT auszugestalten und international weiter voranbringen zu können", sagt Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft im Telekom-Konzern. „Nur, wenn es uns gelingt, dass die unterschiedlichen Systeme und Technologien international nahtlos zusammenarbeiten, wird Industrie 4.0 ein Erfolgsmodell werden.“

„IoT-Konnektivität ist in vielen Branchen, einschließlich Smart Cities und der Fertigungsindustrie, von entscheidender Bedeutung", sagt Richard Soley, Executive Director des IIC. „Wir begrüßen die Deutsche Telekom und ihre Expertise, um gemeinsam Industrie 4.0 voranzubringen."

Telekom bereitet sich mit NarrowBand IoT vor

Laut der Telekom, muss die Digitalisierung für die Kunden einfach gemacht werden. Deshalb hat der Konzern über Jahre Milliarden in schnelle Netze, die Cloud, IoT-Anwendungen und integrierte Sicherheitslösungen investiert, um sich für die digitale Welt zu rüsten. Die Basis aller IoT-Anwendungen ist Konnektivität, daher baut die Telekom in acht europäischen Märkten und den USA ein Maschinennetz auf Basis der NarrowBand IoT (NB-IoT)-Technologie auf. Zudem bietet der Konzern seinen Kunden beispielsweise aus der Fertigungs- und Automobilindustrie, der Transportbranche, dem Gesundheitswesen - oder im Falle von Smart City – der öffentlichen Hand vorgefertigte Bündel aus Hardware, Konnektivität, IoT-Plattform und Analyse-Services.

Für bessere Interoperabilität von Systemen arbeitet das IIC bereits erfolgreich mit der Initiative Plattform Industrie 4.0 zusammen. Die Industrieorientierte Initiative wurde mit dem Ziel gegründet, das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 der Hightech-Strategie der Bundesregierung umzusetzen. Die Deutsche Telekom ist Mitglied im Leitungskreis. Das IIC und Plattform Industrie 4.0 haben eine kontinuierliche Zusammenarbeit vereinbart, um zusammen Anforderungen an Normungsgremien zu formulieren, gemeinsame Testumgebungen für die Referenzarchitekturmodelle zu gestalten und gemeinsam die Akzeptanz von Industrie 4.0-Anwendungen zu erhöhen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal elektrotechnik erschienen.

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