Einsteiger-Oszilloskop TBS2000

Tektronix unterstützt mit umfangreicher Hilfefunktion

| Redakteur: Hendrik Härter

Basis-Oszolloskop für Forschung und Lehre: Tektronix bringt das TBS2000 auf den Markt.
Basis-Oszolloskop für Forschung und Lehre: Tektronix bringt das TBS2000 auf den Markt. (Bild: Tektronix)

Mit dem TBS2000 bringt Tektronix ein Basis-Oszilloskop auf den Markt, das nicht nur im Entwicklungslabor verwendet werden kann, sondern auch in Studium und Lehre auf Interesse stoßen wird.

Tektronix selbst bezeichnet das neu vorgestellte TBS2000 als ein Basisoszilloskop. Es basiert auf der TDS2000-Serie, nach Tektronix-Angaben die weltweit am häufigsten eingesetzten Oszilloskope. Denn genau dafür ist das neue Messgerät auch ausgelegt. Mit dem Messgerät lassen sich Signale anzeigen und analysieren, Anomalien darstellen und Reports zur Auswertung erstellen. Doch auch die Messtechnik entwickelt sich weiter: Die Signale werden komplexer, Signaltoleranzen enger und der Messtechniker will mehr von seinem aufgenommenen Signal sehen. Gerade Einstiegsgeräte sind nicht immer mit der notwendigen Hardware ausgerüstet.

Mit dem Modell TBS2000 will Tektronix den stark umkämpften Einsteigermarkt aufmischen. Insgesamt bietet der Hersteller vier Modelle mit Bandbreiten von 70 bis 100 MHz und zwei bzw. vier Eingangskanäle. Für ein Einstiegsgerät bietet das Oszilloskop ein WVGA-Display mit 9 Zoll, um 15 horizontale Zeitabschnitte darzustellen. Es lassen sich bis zu 20 Millionen Punkte aufzeichnen. Hinzu kommt eine Pan- und Zoom-Funktion über einen Drehknopf. Damit können Signale über eine lange Zeitdauer erfasst und untersucht werden.

An das Oszilloskop lassen sich Probes für Spannung und Strom anschließen, die dem TekVPI- und BNC-Standard entsprechen. Die aktiven Probes werden direkt vom Oszilloskop gespeist. Eine externe Stromversorgung ist nicht notwendig.

Praktische Hilfefunktion für Einsteiger

Eine Besonderheit, die auch für Hochschulen und Einsteiger in die Messtechnik interessant sein dürfte, ist die Funktion „HelpEverywhere“. Abhängig von der jeweiligen Messsituation kann der Anwender eine entsprechende Hilfe aufrufen. Erklärt werden die verschiedenen Trigger. Wer es noch genauer wissen will: die unterschiedlichen Typen von Oszilloskopen werden ebenfalls vorgestellt.

Für die Lehrenden an Hochschulen oder Ausbildung bietet Tektronix ein ganzes Eco-System zum Lernen an. Auf einem speziellen „Coureware Resource Center“, also einer Plattform für Lehrmaterialien, können sich die Lehrenden mit Aufgaben versorgen, die sie dann im Unterricht einsetzen. Diese lassen sich direkt in das Oszilloskop laden. So wachsen Theorie und Praxis zusammen.

Außerdem gibt es mit TekSmartLab Application V3.0 eine Management-Software, auf die Lehrende von einem zentralen Rechner die Oszilloskope steuern können. Hierbei handelt es sich um keine Lehrsoftware, sondern vielmehr verteilt sie die Aufgabe auf alle Arbeitsplatz-Geräte.

Aktuell sind die TBS2000-Modelle in vier Modellen ab 1140 Euro verfügbar.

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