HF-Test für IoT

Tektronix setzt bei der Vektor-Netzwerkanalyse auf USB

| Redakteur: Hendrik Härter

Vektor-Netzwerkanalysator: Der USB-gesteuerte TTR500 bietet eine Dynamik von 122 dB und eine Leistung von bis zu 6 GHz. Das Gerät trennt Datenerfassung und -Analyse.
Vektor-Netzwerkanalysator: Der USB-gesteuerte TTR500 bietet eine Dynamik von 122 dB und eine Leistung von bis zu 6 GHz. Das Gerät trennt Datenerfassung und -Analyse. (Bild: Tektronix)

Auf dem Markt der Vektor-Netzwerkanalysatoren bietet Tektronix mit der Serie TTR500 ein USB-gesteuertes Gerät an. Der Hersteller setzt auf eine getrennte Datenerfassung und Analyse.

Der Markt des Internet of Things, kurz IoT, wächst, und so steigt auch die Nachfrage nach Vektor-Netzwerkanalysatoren. Dem leistet auch Tektronix Rechnung und bietet seit 2014 mit dem RSA306 eine entsprechende USB-Lösung. Seit dem 25. April bietet das Unternehmen mit der Serie TTR500 einen USB-Vektor-Netzwerkanalysator und erweitert sein Programm an USB-basierten Hochfrequenzinstrumenten.

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Gerade in einer zunehmend vernetzten Industrie ist der Ruf nach günstigen Analysewerkzeugen groß. Mit den Geräten lassen sich beispielsweise Bluetooth, WLAN, RFID und andere Funklösungen an die Antenne anpassen. Mit Blick auf die Kosten solcher Messgeräte hat sich Tektronix entschieden, auf USB zu setzen. Die Rechenleistung wird an den angeschlossenen Windows-PC oder Laptop ausgelagert. Aber laut Aussage des Herstellers „erreicht die TTR500-Serie das gleiche Leistungsniveau wie ein Benchtop-VNA, aber um 40 Prozent niedrigeren Kosten sowie geringerem Gewicht und Größe.“

Die Gräte sind vollständige 2-Port-S-Parameter-VNAs mit zwei Pfaden für Anwendungen, wie Messungen von passiven/aktiven Komponenten, Antennen und Anpassungsschaltungen, Hochfrequenz-Modulen, Testkabeln oder Adaptern. Ihr Frequenzbereich reicht von 100 kHz bis 6 GHz, einem Dynamikbereich von 122 dB, Trace-Noise von weniger als 0,008 dB und eine Ausgangsleistung von -50 bis 7 dBm. Der integrierte Bias-Tee ist auf beiden Ports zugänglich und erlaubt es, eine DC-Versorgungsspannung von 0 bis ±24 V und eine Stromversorgung 0 bis 200 mA an aktive Komponenten anzulegen.

Der Einstiegspreis beginnt ab 8920 Euro für ein Instrument mit 3 GHz.

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