Mixed-Signal-Oszilloskop Tektronix Serie 5 bekommt mit Version B jetzt Zuwachs

Die Oszilloskope der Serie 5 von Tektronix sind seit Mitte 2017 auf dem Markt. Jetzt gibt es mit der Version B ein neues Oszilloskop für Power-Integrity-Tests und besseres Debugging und Validierung.

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Mixed-Signal-Oszilloskop: Tektronix bietet mit der Serie 5 jetzt die Version B. Ein verbessertes Touch-Display, erweiterter Speicher sowie eine wechselbare SSD mit 250 GByte bietet die neue Version.
Mixed-Signal-Oszilloskop: Tektronix bietet mit der Serie 5 jetzt die Version B. Ein verbessertes Touch-Display, erweiterter Speicher sowie eine wechselbare SSD mit 250 GByte bietet die neue Version.
(Bild: Tektronix)

Mitte 2017 hatte Tektronix seine Oszilloskop-Serie 5 vorgestellt. Die sogenannten Mid-Range-Messgeräte gibt es in Bandbreiten von 350 MHz bis maximal 2 GHz.

Jetzt hat der Messtechnik-Spezialist eine B-Version auf den Markt gebracht. Unter anderem gibt es einen Hilfstrigger-Eingang, mit dem sich das Oszilloskop auch ohne Belegung eines der vier, sechs oder acht vollwertigen Eingangskanäle auf ein externes Signal synchronisieren lässt. Im Frontend arbeitet ein Analog-Digital-Wandler mit einer 12-Bit-Auflösung bei 1,25 GHz und 16-Bit-Auflösung bei 50 MHz.

Bei den Bandbreiten bleibt der Hersteller bei den bewährten 350 und 500 MHz sowie 1 bis 2 GHz. Die Abtastrate liegt bei 6,25 GS/s. Weiterhin sind neben Oszilloskop noch ein Signalgenerator mit 13 Typen von Standard- sowie Arbiträrwellenformen möglich. Hinzu kommen ein vierstelliges Digitalvoltmeter, ein achtstelliger Triggerfrequenzzähler sowie ein Protokolldekodierer für über 25 Protokolle.

Für den optionalen, integrierten Arbiträr-/Funktionsgenerator erhöht sich die maximale Ausgangsfrequenz von 50 auf 100 MHz, was eine Stimulation mit höheren Frequenzen für Messungen wie Bode-Plots und Impedanzmessungen erlaubt. Besonders nützlich sind die Funktionen für schnelle und gründliche Tests der Netzintegrität in Stromverteilungsnetzen.

Offline-Analyse und Cloudspeicher

Das MSO der Serie 5 B bietet für die Anforderungen von Ingenieuren, die außerhalb des Labors arbeiten und zusammenarbeiten, neuartige Tools für Offline-Analyse und Cloud-Datenspeicherung. Mit der TekScope-PC-Software lassen sich Oszilloskop-Wellenformdaten überall und ohne Verbindung mit dem Oszilloskop analysieren.

Die B-Version der Serie 5 des Oszilloskops bietet Funktionen für eine Offline-Analyse sowie einen Cloudspeicher.
Die B-Version der Serie 5 des Oszilloskops bietet Funktionen für eine Offline-Analyse sowie einen Cloudspeicher.
(Bild: Tektronix)

Im Oszilloskop sind Steuerelemente integriert, mit denen man Daten über einem einzigen Tastendruck im TekDrive-Cloudspeicher ablegen kann. Anwender können Wellenformdaten einfach in der Cloud speichern, so dass Teams fast überall auf der Welt arbeiten und kooperieren können.

Die neuen und zusätzlichen Funktionen umfassen:

  • Ein Display mit 15,6 Zoll und Touchfunktion, das die Wellenform-Details des AD-Wandlers mit 12 Bit besser darstellt,
  • ein History-Modus, der den erweiterten Speicher der Serie 5 B nutzt und dem Anwender bei der Erfassung von Tausenden getriggerter Ereignisse und
  • Eine SSD mit einer Kapazität von 250 GByte speichert alle Benutzerdaten und lässt sich wechseln.

Verschiedene Tastköpfe

Wie auch bei der ursprünglichen 5er-Serie enthält die 5er-Serie B passive, lastarme Tastköpfe mit einer Bandbreite von bis zu 1 GHz. Das Oszilloskop unterstützt zudem eine breite Palette von Tastköpfen, wie Power Rail- und optisch isolierte Tastköpfe, wie den isolierten IsoVu-Tastkopf, der dank optischer Isolierung Gleichtaktstörungen vermeidet.

Seit Tektronix die Serie 5 auf den Markt gebracht hatte, kamen 16 Firmware-Updates mit jeweils neuen Funktionen heraus, welche den Funktionsumfang des Messgeräts stetig erweitert haben. Dazu gehören serielle Protokolle dekodieren, Motorantriebe analysieren sowie die Analyse des HF-Spektrums.

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