Elektronik-History Technik, die Geschichte schrieb: Friedrich Paschen

Quelle: ELEKTRONIKPRAXIS

In der Rubrik „Aufgemerkt“ blickt die ELEKTRONIKPRAXIS zurück auf historische Meilensteine der Branche. Heute: Friedrich Paschen, der vor 75 Jahren starb.

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(Bild: Max-Planck-Gesellschaft, Archiv, Berlin)

Vor 75 Jahren starb Friedrich Paschen

Mehr fundierte Physik, weniger Dienstleistungen, weniger Verwaltungsdenken – so lässt sich das Bestreben des Physikers Friedrich Paschen zusammenfassen, der knapp zehn Jahre lang (1924 bis 1933) die Physikalisch-Technische Reichsanstalt (PTR), die unmittelbare Vorgängerin der heutigen Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), leitete. Zu seinem 75. Todestag am 25. Februar erhielt Friedrich Paschen einen erneuerten Gedenkstein auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf bei Berlin.

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In 20 Jahren an der Uni Tübingen war er zu einem der wichtigsten Spektroskopiker geworden. Paschen bestätigte als erster das Wien’sche Strahlungsgesetz experimentell. Er entdeckte die infraroten Serien des Wasserstoffspektrums, die 1908 Paschen-Serie genannt wurden, und wies nach, dass Spektrallinien sich in starken Magnetfeldern aufspalten (Paschen-Back-Effekt, 1912). Paschen untersuchte die Feinstruktur des Heliumspektrums und lieferte eine experimentelle Bestätigung der Rydberg-Konstante.

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