Internet of Things Taiwan sieht sich als Hochburg für IoT-Anwendungen

Redakteur: Franz Graser

TH Tung, der Vorsitzende der Taiwan Computer Association (TCA), räumt Taiwan gute Chancen ein, ein bedeutendes Zentrum für Anwendungen im Internet of Things (IoT) und im Bereich Smart City zu werden. IoT-Projekte sind zum Beispiel zusammen mit Audi in Arbeit.

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Tung Tsu-hsien, der gleichzeitig Vorstandschef des großen taiwanischen Elektronik-Auftragsfertigers Pegatron ist, gab diese Einschätzung bei der Eröffnungsfeier der Messe „Smart City Summit & Expo“ in Taipei ab.

Nach Tungs Ansicht befindet sich Taiwans Technikbranche derzeit im Umbruch: Die Industrie, die derzeit vor allem für die Konstruktion und Fertigung von IT-Equipment bekannt ist, unternehme nun alle möglichen Anstrengungen, um Applikationen im IoT- und Smart-City-Bereich zu entwickeln.

Wie der taiwanische Branchendienst Digitimes meldet, präsentieren im Rahmen der „Smart City Summit & Expo“ mehr als 100 Unternehmen ihre Produkte und Lösungen. Neben dem Kernbereich werden auch Lösungen aus den Segmenten Medizintechik, Handel, Gebäudeautomatisierung und Smart Campus gezeigt.

Laut Digitimes soll die Schau mehr als 100.000 Besucher aus dem In- und Ausland anziehen. Während der vier Messetage werden auch mehrere Foren mit technischem Inhalt abgehalten; rund 800 Profis aus den genannten Bereichen werden an den insgesamt 26 Foren teilnehmen.

Pegatron arbeitet derzeit zusammen mit dem Automobilhersteller Audi an der Entwicklung von Applikationen für das intelligente Fahrzeug (Smart Car). Nach vierjähriger Zusammenarbeit sollen die Resultate des gemeinsamen Projekts bald vorgestellt werden und in einem Audi-Modell verwendung finden.

Pegatron-Chef TH Tung nannte am Rande der Smart City & Expo keine Einzelheiten wie etwa die Art der Applikationen oder in welchem Audi-Modell diese Verwendung finden werden. Es gehe auch nicht um autonomes Fahren.

Die Partnerschaft mit Audi stelle Pegatrons aktuellste Exkursion in das Internet der Dinge dar, sagte Tung gegenüber Reportern. Wie der Informationsdienst Want China Times berichtet, erklärte Tung weiter, solche Projekte im IoT bräuchten ihre Zeit.

„Langsam zu entwickeln ist kein Mangel“, sagte Tung. „Unsere Mitbewerber, die in ähnlichen Entwicklungsprojekten stecken, müssen ihre Schritte ebenfalls sorgsam und mit Bedacht wählen.“

Laut IHS Automotive sind derzeit weltweit 36 Millionen Fahrzeuge mit dem Internet verbunden. 2020 sollen es 152 Millionen sein.

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