Cyber-physische Systeme Synapticon rangiert unter den „100 Most Promising IoT Companies“

Redakteur: Franz Graser

Die Technologieexperten von CIO Review haben das junge Unternehmen Synapticon aus Gruibingen in schwäbischen Filstal auf eine Ebene mit vielen Technologieführern aus dem Silicon Valley gehoben.

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Strebt die nahtlose Verbindung zwischen der Datenwelt und der industriellen Produktion an: Nikolai Ensslen, CEO von Synapticon.
Strebt die nahtlose Verbindung zwischen der Datenwelt und der industriellen Produktion an: Nikolai Ensslen, CEO von Synapticon.
(Bild: Tobias Fröhner)

„Lange, hoffentlich nicht zu lange, haben viele deutsche Unternehmen das Internet of Things als blutleeren Anglizismus abgetan. Durch die jüngsten Entwicklungen, wie beispielsweise die Milliardenübernahme des produzierenden Unternehmens NEST durch den Internetgiganten Google wurde deutlich, wie rapide die Verschmelzung der physischen und der digitalen Wirtschaft voranschreitet“, erklärt Nikolai Ensslen, Geschäftsführer von Synapticon.

„Wir wollen mit unseren cyber-physischen Systemen eine nahtlose Verbindung zwischen der virtuellen Welt der Daten und der physischen Welt der industriellen Produktion schaffen. Die Auszeichnung durch CIO Review zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und sogar in den USA mit unseren Entwicklungen punkten können“, fährt Ensslen fort.

Für das Ranking der „100 Most Promising IoT Companies“, also die 100 aussichtsreichsten Unternehmen mit Internet of Things-Lösungen, haben die Experten von CIO Review weltweit über 1.500 Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Die 100 Firmen, die schon heute den Anforderungen der Kunden am besten gerecht werden, verfügen nach Meinung der Experten über sehr erfolgsversprechende Technologien.

„Um das Schlagwort vom Internet of Things zu präzisieren hat Accenture den Begriff vom Industrial Internet of Things (IIoT) entwickelt. Das Beratungsunternehmen schreibt dem Industrial Internet of Things großes Potenzial zu. Nach den Zahlen der Analysten haben Unternehmen 2012 etwa 20 Milliarden US-Dollar rund um das IIoT ausgegeben. 2020 sollen es 500 Milliarden sein“, fasst Nikolai Ensslen zusammen.

„Es ist höchste Zeit, dass auch deutsche Unternehmen hier aktiv werden, um ihre weltweite Spitzenstellung nicht zu verlieren. Die Industrieautomation der Zukunft, oft als Industrie 4.0 bezeichnet, wird auch unsere Wirtschaft nachhaltig verändern. Es liegt an den deutschen Unternehmen, diese Entwicklung zu gestalten und sich nicht von internationalen Wettbewerbern überrennen zu lassen.“

Synapticon stellt sich seit 2010 der Aufgabe, Embedded Computing und Steuerungstechnik von Grund auf zu überdenken, um der künftigen Entwicklung in den Bereichen Robotik, autonome Fahrzeuge, Industrieautomatisierung und Sondermaschinenbau gerecht zu werden. Das Unternehmen treibt mit seinem internationalen Team den technischen Fortschritt im Bereich cyber-physischer Systeme voran und integriert diese in Komponenten und Dienstleistungen.

Neben internationalen Unternehmen wie Airbus und KUKA setzen führende Forschungseinrichtungen wie die Universität Harvard, Stanford, verschiedene Fraunhofer-Gesellschaften und SRI International, das Kalifornische Innovations-Epizentrum in Sachen Robotik, auf die schwäbische Technikschmiede.

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