Minimum Viable Products Superkraft für Produktentwicklung und Geschäftsmodelle

Autor / Redakteur: Marco Schmid / Johann Wiesböck

Wie MVPs zu einer Superkraft für großartige Innovationen werden können, zeigt dieser Bericht. Der Autor nimmt Sie mit auf eine Abenteuerreise, mit dem Ziel, Rekorde zu brechen und wettbewerbsfähiger zu werden.

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Marco Schmid, Schweizer Elektronikunternehmer: „Saubere Mobilität und nachhaltige Energie dank Green Engineering gehören seit langem zu meinen persönlichen Anliegen.“
Marco Schmid, Schweizer Elektronikunternehmer: „Saubere Mobilität und nachhaltige Energie dank Green Engineering gehören seit langem zu meinen persönlichen Anliegen.“
(Bild: Schmid Elektronik)

Die entscheidenden Fragen in der Produktentwicklung lauten: Braucht der Markt mein Produkt und sind die Kunden bereit für meine neue Geschäftsidee? Minimum Viable Products (MVPs) geben darauf eine Antwort. Sie bestehen nur aus den allernötigsten Funktionen, sind mit geringstem Aufwand realisierbar, bieten von Beginn an einen brauchbaren Nutzen und lassen sich flexibel und zügig skalieren. Die vorliegende Geschichte zeigt, wie MVPs der große Schritt zu einer richtig großartigen Innovation werden können.

Anmerkung der Redaktion: Die Problemstellung, Theorie und weitere Beispiele werden in einem separaten Whitepaper erklärt [1]. Persönlich und live können Sie Marco Schmid am 30. Juni 2021 zu dieser „Heldenreise“ beim digitalen Start von „The Future Code“ hören und sehen. Die Teilnahme am eintägigen Kick-Off mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen ist kostenlos.

Vom MVP zu einem digitalisierten Umfeld

Lassen Sie uns gemeinsam auf eine anspruchsvolle Abenteuerreise gehen, mit dem Ziel, Rekorde zu brechen und wettbewerbsfähiger zu werden. Nicht mit Verbesserungen im Hardware- oder Konstruktionsbereich, sondern rein datengetrieben dank Software und Datenwissenschaft. Dabei betreten wir Neuland und bestehen schwierige Prüfungen.

Minimum Viable Products (MVPs) helfen uns dabei als Strategie und Superkraft und sie treiben die Digitalisierung zügig und präzise voran. Das wiederum eröffnet uns das Tor zu einer neuen Welt. Dort bereiten wir uns auf das grosse Finale vor, landen buchstäblich im Zukunftslabor von Tony Stark und messen uns in einer neuen Liga mit starken Gegnern. Diese wahre Geschichte dient als Beispiel, wie eine Krise zum Nährboden für Innovation werden kann.

Mit an unserer Seite ein internationales und interdisziplinäres Team aus Visionären, Technikern und Sportlern. Sie alle bewegen sich in einem Betriebsumfeld, in dem es jederzeit darauf ankommt: Es ist rau, schnell veränderlich, erfordert Pioniergeist, Professionalität, Anpassbarkeit und schnelles Entscheiden. Hier zeigen sich interessante Tangenten zum Geschäftsalltag moderner Technologie-KMU [3]. Das besagte Team steckt sich für die Energieeffizienz in der Mobilität höchste Ziele und erreicht seit Jahren bahnbrechende Erfolge.

Von einer freundschaftlichen Wette auf ins Abenteuer

Es war einmal vor langer Zeit in einem alten Schuppen in Illinois, USA. Zwei Ingenieure feilten in ihrer Freizeit an der Energieeffizienz ihrer Autos und plötzlich stand eine Wette im Raum: Wer schafft mit einer Gallone Benzin die längere Strecke? Die so entstandenen Freundschaftsrennen entpuppten sich über Jahrzehnte zu einer globalen Veranstaltung und einem Spektakel. An die Stelle der zwei Tüftler treten heute 10'000 hochmotivierte Studierende aus dem STEM-Bereich (Science, Technology, Engineering, Mathematics), welche 500 Fachhochschulen und Universitäten aus 50 Ländern vertreten und sich als Rennteams im Wettkampf auf der Rennstrecke messen. (Bild 1)

Diese inspirierten jungen Leute verfolgen alle hartnäckig das gleiche Ziel: Sie wollen beste Energieeffizienz für Verbrennungsmotoren, Elektromobilität und Wasserstoffantrieb erreichen und damit einen konkreten und messbaren Beitrag zur Energiewende leisten. Der Rekord für 3'771 km – das entspricht einer Strecke von London nach Rom und zurück – liegt schon jetzt bei einem Verbrauch von nur einem Liter Kraftstoff, respektive 10 kWh elektrischer Arbeit. Aber wie mit dieser revolutionären Energieeffizienz die Aufmerksamkeit steigern und eine Delle im Universum hinterlassen? Dann kam den Veranstaltern die zündende Idee…

Bild 1: Auf dem Weg zu Daten, Information und Wissen mit IoT-vernetzten mobilen Geräten beschleunigen Minimum Viable Products (MVPs) die Produktentwicklung und Markteinführung und senken damit auch das finanzielle Risiko.
Bild 1: Auf dem Weg zu Daten, Information und Wissen mit IoT-vernetzten mobilen Geräten beschleunigen Minimum Viable Products (MVPs) die Produktentwicklung und Markteinführung und senken damit auch das finanzielle Risiko.
(Bild: Schmid Elektronik)

Minimum Valuable Products – die Superkraft für das Abenteuer

Die Idee bestand darin, den Wert, die Emotionen und vor allem die Sichtbarkeit und Reichweite dieser Spektakel zu erhöhen, indem den Zuschauern an und ausserhalb der Veranstaltung neue Live-Erfahrungen geboten werden. Als Strategie dazu sollte ein Telemetriesystem die Rennstrecke digitalisieren und die so gewonnenen Daten die Voraussetzung für erfrischende Kundenerlebnisse mit Gänsehautgarantie schaffen. Nach der MVP-Denkweise stützte sich diese Strategie auf zwei Hypothesen ab:

1. Zuschauer lassen sich spürbar emotional aufladen und elektrisiert von den Sitzen reissen, wenn sie hautnah mitfiebern können, wie sich ein Spektakel vor allem in der dramatischen Endphase entfaltet. Dank einer Uber-ähnlichen Live-Karte auf dem eigenen Smartphone fühlt sich jeder als Rennfahrer ins Cockpit des Rennfahrzeuges versetzt.

2. Diese neuen Emotionen und Erfahrungen vor Ort lassen sich dank Broadcasting live auf Social Media verbreiten, damit messbar zusätzliche Reichweite gewinnen und ein Millionenpublikum erreichen.

Bild 2: Teamübergreifende Software-Entwicklung auf grafisch programmierbarer Embedded-Hardware (links). Anschliessend Überführen in eine graue, etwas klobige, aber funktionale Box als MVP (Mitte), welche 8 Wochen nach Projektstart an die Startlinie ging (rechts).
Bild 2: Teamübergreifende Software-Entwicklung auf grafisch programmierbarer Embedded-Hardware (links). Anschliessend Überführen in eine graue, etwas klobige, aber funktionale Box als MVP (Mitte), welche 8 Wochen nach Projektstart an die Startlinie ging (rechts).
(Bild: Schmid Elektronik)

Ein MVP des Telemetriesystems sollte diese Idee testen und genau diejenigen Informationen liefern, welche die Strategie und Hypothesen bestätigen oder widerlegen. Die Rennteams erhalten dabei ein neues Level an Aufgaben, was sie zu Helden entwickeln wird. Diese Helden bergen das Potential, beim Übergang zu neuen und sauberen Energieformen führende Rollen einzunehmen. (Bild 2)

Ein Internationales Team zeigt Pioniergeist und betritt Neuland

Die nächste Rennveranstaltung startete in nur 8 Wochen und bis dahin wurden Ergebnisse erwartet. Um ein MVP dieser Liga in Rekordzeit zu realisieren, mussten zuerst die organisatorischen und technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Veranstalter wandten sich an NI (früher National Instruments) und die stellte innerhalb Ihres Partnernetzwerks (ca. 1000 Firmen) den Kontakt zum Schweizer Familien-KMU Schmid Elektronik her.

Schmid entwarf und implementierte in Wochenfrist eine serviceorientierte, flexible Softwarearchitektur und setzte so den Grundstein für die geforderte massiv parallele Teamarbeit. Die dahinter liegende Geschichte fand ihren Weg als Story Nr. 19 in die NI NEXT100-Serie [2]. Schmid Elektronik wurde damit Teil eines internationalen Teams, das Firmen-, Länder- und Kontinent-übergreifend zusammenarbeitete und aus Hardware- und Softwareentwicklern sowie Systemingenieuren bestand. Dieses Team entwickelte sich zu dem, was später als offizielles Data & Technology Team der Veranstaltung bekannt wurde.

Bild 3: Das Data & Technology Team (Blue Shirts) als Mentor und Coach der Rennteams erhält dank live Telemetrie jederzeit die volle Transparenz: Der digitale Zwilling der Fahrzeuge liegt ihnen damit buchstäblich in der Hand.
Bild 3: Das Data & Technology Team (Blue Shirts) als Mentor und Coach der Rennteams erhält dank live Telemetrie jederzeit die volle Transparenz: Der digitale Zwilling der Fahrzeuge liegt ihnen damit buchstäblich in der Hand.
(Bild: Schmid Elektronik)

Dank der flexiblen Softwarearchitektur und modularer Hardware ging das MVP nur 8 Wochen nach dem Projektstart in Manila an die Startlinie. Die Idee zur Erweiterung der Sichtbarkeit und Reichweite wurde an dieser wie auch an einer folgenden Veranstaltung bestätigt. Seither entstanden weitere MVPs, welche neue Ideen auf den Prüfstand stellen und die Innovation der Veranstaltung noch weiter vorantreiben werden. (Bild 3)

Im Schmelztiegel der Rennstrecke warten schwierige Prüfungen

Bild 4: Das Telemetriesystem verbindet Cockpit und Motorraum der Fahrzeuge über das IoT mit einem Cloudserver und füttert dort ihre digitalen Zwillinge kontinuierlich mit Datenpunkten.
Bild 4: Das Telemetriesystem verbindet Cockpit und Motorraum der Fahrzeuge über das IoT mit einem Cloudserver und füttert dort ihre digitalen Zwillinge kontinuierlich mit Datenpunkten.
(Bild: Schmid Elektronik)

Dank dieser Digitalisierung und dem neu gegründeten Data & Technology Team als High-Tech-Schmiede der Veranstalter und Mentor für die Rennteams wurde diesen bildhaft das Tor zu einer neuen Welt geöffnet. In den einwöchigen Rennen finden nach wie vor die traditionellen Marathons statt. Am letzten Tag treten die Besten der Woche im Formel-1 Format gegeneinander an. Jetzt zählt neben höchster Energieeffizienz auch die Geschwindigkeit. Verbrennungsmotor, Elektromobilität und Wasserstoffantrieb gehen gemeinsam an die Startlinie, jagen sich auf den Geraden und in den Haarnadelkurven der Rennstrecke und lassen im letzten Moment vor der Ziellinie den Puls der Zuschauer hochschnellen. (Bild 4)

Der Fahrer oder die Fahrerin mit dem kühlsten Kopf, dem besten Fahrkönnen und der intelligentesten, datenbasierten Strategie gewinnt das Rennen. Die Champions aus den Regionen Asien, Europa/Afrika und Amerika werden nun wie Helden gefeiert und treten am letzten Event der Rennsaison in der Weltmeisterschaft gegeneinander an. Das spornt alle Beteiligten dieser Community dazu an, Neues zu wagen und Grenzen zu verschieben, um im nächsten Rennen die Energieeffizienzrekorde zu brechen. Wie das jeden aus der Komfortzone geholt, alle Beteiligten weiterentwickelt und den betrieblichen Geschäftsalltag von Schmid Elektronik transformiert hat, ist eine andere Geschichte… [3].

Unerwartete Herausforderung – Vorbereiten auf die virtuelle Liga

Während im unvergesslichen Jahr 2020 die ganze Welt in die kollektive «Zwangspause» ging, wurde auch hier eine Veranstaltung um die andere abgesagt. In der zweiten Jahreshälfte schwenkten die Veranstalter mutig auf ein virtuelles Modell um und boten den Rennteams anstelle der physischen Rennstrecken in einer virtuellen Liga „Off-Track-Awards“ an. In digitalen Wettbewerben warteten auf die Teams neue, nicht weniger anspruchsvolle Aufgaben.

Die Rennteams wurden von den Veranstaltungspartnern mit professionellen Webcasts zu diesen Wettbewerben befähigt. Schmid Elektronik organisierte etwa einen Webcast als Vorbereitung für den „Data and Telemetry Award“. Ganz im Sinne des Open-Source-Spirits zeigten wir den Rennteams hands-on, wie die Datenpunkte in den engen Cockpits und rauen Motorräumen der Fahrzeuge dank Embedded-Systemen konkret entstehen, wie sie über das IoT in den Cloudserver gelangen und wie wir selber diese Daten während der Meisterschaften für Live-Visualisierungen oder für Datenwissenschaften nutzen [4]. Dazu legten wir das Systemkonzept offen und enthüllten an den neuralgisch interessanten Stellen auch mal knifflige Hard- und Softwaretricks.

Das spannte für die Rennteams den entscheidenden Spielraum für Ideen auf, damit sie zukünftig Daten auf der Rennstrecke zu ihrem Vorteil einsetzen und damit im Sinne der Community die Energieeffizienz noch weiter steigern können.

Großes Finale – Schlusskampf mit stärksten Gegnern

Die Rennteams wurden eingeladen, Konzepte mit Antworten zu folgenden Fragen einzureichen:

  • Welche Daten liefern die nützlichsten Informationen?
  • Wie werden die Teams diese Informationen konkret nutzen (Punktanalysen, Modellierung, Simulationen, etc.)?
  • Welche Daten werden wie zwischen dem Team und dem Fahrer kommuniziert?
  • Auf welche Weise werden die Daten vom Fahrer empfangen (Display, Smartphone, Funk, etc.)?
  • Was wird der Fahrer mit diesen Daten und Informationen machen?
  • Was ist das erwartete Ergebnis der Nutzung der Daten? Welche messbare Effizienzsteigerung wird erwartet und warum?

Die Teilnehmer wurden dazu ermutigt, auch mal über den Tellerrand hinaus zu denken und sogar verrückte und disruptive Ideen einzureichen. Was dann geschah, war nicht vorauszusehen…Über 50 Rennteams aus Asien, Europa, Afrika und Nord- und Südamerika nahmen an diesem Wettbewerb teil und reichten ihre Beiträge ein. Die Konzepte lassen sich in folgende drei Kategorien einordnen:

1. Echtzeit-Datenaustausch mit dem Fahrzeug als IOT-Ding. Damit werden die Rennfahrzeuge zu mobilen Datenzentren und füttern ihre digitalen Zwillinge.

2. Digitale Zwillinge von Fahrzeug und Rennstrecke treffen in der Cloudsimulation aufeinander und die Strategien passen sich laufend an die Realität an.

3. Der Rennfahrer wird von High-Tech Assistenz-Systemen unterstützt, indem etwa live Renninformationen holografisch aufs Helmvisier projiziert werden.

Champions und Mentoren auf Augenhöhe

Als Jury standen wir vor der grossen Herausforderung, diese inspirierenden und ausgefeilten Konzepte gegeneinander zu bewerten. Uns verblüfften die technisch einfachen, aber theoretisch gut durchdachten und praxisorientiert umgesetzten Ideen aus der ersten Kategorie genauso wie die fortschrittlichen Wow-Konzepte der Tony Starks der anderen zwei Kategorien. Alle Rennteams demonstrierten konkret, wie aus Daten Wissen gewonnen und dank neuer Kompetenz die bereits hohe Energieeffizienz messbar gesteigert werden kann. Die Gewinner der Regionen Asien, Europa, Afrika und Amerika wurden in einer Zeremonie in Augmented-Reality-Manier gebührend gefeiert [5].

Dank Elixier zum eigenen Schatz – die Reise geht weiter…

Dieser erste Teil der Geschichte erzählte eine Reise, angefangen bei einer ausgetüftelten Idee im Schuppen bis zur digitalisierten Veranstaltung. Ich bin überzeugt, dass die zwei damaligen Tüftler aus Illinois ihre grosse Freude daran hätten, welch coole und nachhaltige Bewegung aus ihrer Wette entstanden ist.

Im zweiten Teil dieser wahren Geschichte schauen wir uns die vernetzten, mobilen Datenzentren und das grosse Finale etwas genauer an. Wir erkennen, wie sich der digital transformierte Mensch dank Wissen aus Daten und Informationen neue Freiheitsgrade zulegen kann. Dieses aus den drei Zutaten Daten, Information und Wissen gebraute „Elixier“ verleiht uns zusätzliche Kompetenzen und damit eine neue Handlungsfähigkeit für das sich anbahnende Wissenszeitalter. Es wird Zeit, damit unseren eigenen „Schatz“ zu suchen…

Auf zu neuen Ufern!

Hat der natürliche Disruptor namens Corona nicht das Industriezeitalter in aller Deutlichkeit gebremst, so eine kollektive neue Erfahrung geschaffen und damit den Wendepunkt in eine digitale Transformation und neue Ökonomie ausgelöst? Die äusserlichen Aktivitäten beruhigten sich und wir haben ziemlich lange mehr Zeit für unsere innere Welt geschenkt bekommen und vielleicht öfter nachgedacht als früher.

Bei mir etwa reifte die Erkenntnis, dass ich vorher den Wahnsinn unserer überhitzten Gesellschaft akzeptiert habe und selbst freiwillig jeden Tag in ein sinnloses Hamsterrad eingestiegen bin. Viele in meinem Netzwerk sehen das ähnlich, suchen nun nach einem neuen Sinn, wollen sich vielleicht sogar neu erfinden. Oder sie wollen für die eigene Firma dank der MVP-Superkraft und dem neuen „Elixier“ eine richtig coole Innovation erschaffen. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Autor Marco Schmid und sein Unternehmen

Saubere Mobilität und nachhaltige Energie dank Green Engineering gehören seit langem zu meinen persönlichen Anliegen. Als Ingenieur und Unternehmer kann ich diese Verantwortung gegenüber Mutter Natur nun im Konkreten wahrnehmen.

Die hier beschriebene Community bietet für mich die Möglichkeit, etwas zurückzugeben und Teil einer talentierten und inspirierenden Gemeinschaft zu sein. Dreimal im Jahr verlasse ich meinen Schreibtisch und komme als Volontär weltweit mit einer breiten Vielfalt an Menschen in Kontakt. Da zwänge ich mich als technischen Inspektor in die Cockpits und Motorräume dieser Rennfahrzeuge, mache mir da beim Prüfen von Spitzentechnologie die Hände schmutzig und unterstütze die Rennteams als Coach.

Seit einiger Zeit fesselt mich die Vision, dank Daten neues Wissen und so weitere Freiheitsgrade zu gewinnen, um mit digitaler Transformation neue Realitäten und richtig großartige Innovationen zu erschaffen. Seit der Situation im Jahr 2020 ist mir vor allem das Zusammenhalten und Wissen teilen wichtig geworden.

Als Mitglied des Data & Technology Teams des Shell Eco-marathon bietet Schmid Elektronik seit 2015 Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen sowie Produkte und Vor-Ort-Services für das Telemetriesystem an. Dazu gehören Machbarkeitsprüfungen, Prototypen, MVPs und das Telemetrie-Serienprodukt.

Der gelieferte Webcast, der Award, die Jury und das Mitwirken in einer virtuellen, technischen Fahrzeuginspektion wurde für Schmid Elektronik das Debut zum Technologiepartner der Rennveranstaltung ab 2021. Damit tritt das Schweizer Familien-KMU in die Reihe mit Firmen wie Altair, Dassault Systemés, SolidWorks, HP, NISSAN und Microsoft, die ebenfalls Partner des Programms sind [6].

Literatur

[1] Marco Schmid: Minimum Viable Products – Eine Idee im Realitätscheck, Whitepaper 2021

[2] NI: Start Your Engines!– go into the Pit and onto the Track, NEXT100-Kampagne 2020

[3] Marco Schmid: Dynamische Technologie-KMUs: Dank Know-how aus dem Rennsport die Nase vorn, ELEKTRONIKPRAXIS, Oktober 2020

[4] Marco Schmid et al: From the Cockpit to the Cloud - Improving Teams' on-track results thanks to the telemetry data, YouTube Video, Whitepaper, 2021

[5] Asia Pacific and Middle East Off-Track Award winning and runner-up teams on YouTube.

[6] Keeping up to date with Shell Eco-marathon News, events and partnerships, Improving Teams' on-track results thanks to the telemetry data → Partnerseite.

Artikelfiles und Artikellinks

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