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PwC Studie prognostiziert halbe Million E-Autos bis 2020

Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Kritik an Elektroautos ist seit Jahren gleich: hohe Anschaffungskosten, geringe Reichweite. Die Umweltprämie hilft voraussichtlich, die einstigen Ziele wenigstens zur Hälfte zu erreichen.

Bislang greifen Endverbraucher und Unternehmen bei Elektroautos nur zögerlich zu.
Bislang greifen Endverbraucher und Unternehmen bei Elektroautos nur zögerlich zu.
(Foto: VW)

Bis zur vollen Million Elektroautos auf deutschen Straßen, wie von der Bundesregierung ursprünglich geplant, dürfte es bis 2020 kaum mehr reichen. Aber mit der Hälfte ist zu rechnen. Das besagt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung PwC, die bis zum Ende des Jahrzehnts hierzulande von rund 500.000 Elektro- und Plug-in-Fahrzeugen ausgeht.

Neben der fehlenden Infrastruktur nennen die Berater – wenig überraschend – die geringe Reichweite und die hohen Anschaffungspreise als ausschlaggebende Faktoren dafür, dass Endverbraucher und Unternehmen bei Elektroautos bisher nur zögerlich zugreifen. Demnach liegen die Listenpreise für ausgewählte E-Autos der Kompaktklasse um rund 13 Prozent über den Preisen für vergleichbare Modelle mit konventionellem Antrieb. Durch die aktuelle staatliche Kaufprämie für Elektroautos schmelze diese Differenz auf immerhin nur noch knapp 3 Prozent.

Um die mittlere Reichweite von E-Fahrzeugen in der Kompaktklasse auf 500 Kilometer zu erhöhen und gleichzeitig den Fahrzeugpreis auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken, müsste nach Berechnungen von PwC die durchschnittliche Speicherkapazität um mehr als 250 Prozent steigen und die Batteriekosten von momentan 500 Euro/kWh auf 100 Euro/kWh sinken

Dieser Artikel erschien bei unseren Kollegen von www.kfz-betrieb.de.

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