Student Day

Studenten zeigen auf der electronica ihren Einfallsreichtum

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Platz 1: Team "EMKinderwagen"

Das Team der Technischen Universität Darmstadt um Prof. H. F. Schlaak
Das Team der Technischen Universität Darmstadt um Prof. H. F. Schlaak
(Bild: David Franz)

Intelligentes Brems- und Identifikationssystem zur Erhöhung des Sicherheitsgrads von Kinderwägen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 17 Bildern

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, bei denen ein Kinderwagen von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst, oder ein Kinderwagen unbeobachtet ins Rollen gerät und so in einen schweren Unfall verwickelt wird. An diesem Punkt setzt das Sicherheitskonzept der Gruppe EMKinderwagen der Technische Universität Darmstadt an.

Das System erkennt, wenn der Kinderwagen ungewollt zu rollen beginnt und bremst in diesen Situationen automatisch ab. Die elektronischen Komponenten können an jeden Kinderwagen, der über eine eingebaute Bremse verfügt, eingebaut werden und beschränkt die Nutzbarkeit im Alltag nicht, da die Nutzererkennung durch einfache Berührung am Griff durchgeführt wird.

Weiterhin bietet das System die Möglichkeit, dass der Kinderwagen nur von autorisierten Personen bewegt werden kann. Diese Funktion wird über die Erkennung eines Bluetooth-Handys in der Nähe des Kinderwagens realisiert. Der Nutzer kommt also zum Kinderwagen, wird über sein Handy automatisch erkannt und das System wird freigegeben, die Bremse wird aber erst gelöst, sobald die autorisierte Person den Griff des Kinderwagens berührt.

Platz 2: Team "xPanel"

Das Team der Westsächsischen Hochschule Zwickau um Prof. J. Grimm.
Das Team der Westsächsischen Hochschule Zwickau um Prof. J. Grimm.
(Bild: David Franz)
Intelligentes System zur Beleuchtung von Geh- bzw. Gartenwegen

Wer kennt sie nicht, die Probleme mit herkömmlichen Bewegungsmeldern: ob mangelnde Wegbeleuchtung durch einige wenige Lichtquellen oder ständige, nächtliche Fehlauslösungen durch tierische Besucher.

Das Team der Zwickauer Hochschule hatte sich der Herausforderung gestellt, eine Beleuchtung für Gehwege zu entwickeln, die mit seinem Benutzer mitläuft und dabei möglichst autark agiert.

Durch das Betreten einer Druckplatte wird die aufliegende Glasplatte einige Mikrometer nach unten gedrückt. Mittels Piezokristallen wird durch das Eindrücken eine Spannung induziert. Diese Spannung aktiviert über eine Funkeinheit ein Signal. Dieses Signal wird ausgesendet und von einem Chip mit Empfänger aufgefangen und verarbeitet.

Platz 2: Team "Quasimodo"

Das Team der Universität des Saarlandes um Prof. A. Schütze.
Das Team der Universität des Saarlandes um Prof. A. Schütze.
(Bild: Team Quasimodo)
Erfassen der Stellung des Rückens bzw. der Wirbelsäule mittels 3-D Winkelsensoren.

Das Team Universität des Saarlandes widmete sich mit seinem Projekt der großen Anzahl an Patienten, die Rückenprobleme haben.

Damit verfolgt das Team Quasimodo folgendes Ziel: Mittels sechsachsiger Winkelsensoren, die unter anderem auch in Handys Anwendung finden, sollen die Stellung der Wirbelsäule, des Kopfes sowie von Schulter und Hüfte erfasst und ausgewertet werden. Dem Träger des Systems wird bei Detektion einer falschen Haltung oder zu langer Passivität (zum Beispiel Sitzen am Arbeitsplatz) ein Hinweis und damit die Möglichkeit zur Korrektur gegeben. Die Haltung und schlussendlich auch die Rückengesundheit des Trägers kann dadurch langfristig verbessert werden.

(ID:36875470)