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Halbleiter-Alterung Student baut Sensor-Spezialofen

| Redakteur: Franz Graser

Sensoren im Automobil müssen fehlerfrei funktionieren, auch bei großer Hitze oder hohem Druck – und das noch nach vielen Jahren.

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Im Labor für Halbleiterbauelemente und Bussysteme demonstriert Dennis Schmitz Prof. Dr. Peter Glösekötter (r.) und Dr. Bernd Burchard den von ihm entwickelten Spezialofen für Sensoren.
Im Labor für Halbleiterbauelemente und Bussysteme demonstriert Dennis Schmitz Prof. Dr. Peter Glösekötter (r.) und Dr. Bernd Burchard den von ihm entwickelten Spezialofen für Sensoren.
(Bild: Pressestelle FH Münster)

Wie sich Sensoren unter solchen Bedingungen verhalten, lässt sich in einem von Dennis Schmitz am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster entwickelten Spezialofen testen. Im Labor für Halbleiterbauelemente und Bussysteme hatte der Master-Absolvent das Testgerät für die Firma Elmos in Dortmund gebaut, bei der er ein Jahr lang als Werkstudent gearbeitet hatte.

„Wir stressen die Sensoren und führen so eine vorzeitige Alterung herbei", erklärt Schmitz. So lasse sich prüfen, ob sie unter extremen Bedingungen wie in der Wüste fehlerfrei arbeiten.

„Der Ofen ist optimal auf unsere Bedürfnisse abgestimmt", sagt Dr. Bernd Burchard von Elmos. Weil das Gerät schnell aufheize und abkühle, sei eine rasche Folge von Messzyklen möglich. „Damit ermöglicht es die Vermessung von Kleinserien im Bereich der Sensor-Vorfeldentwicklung", ergänzt Professor Peter Glösekötter von der FH Münster, der Schmitz während seiner Masterarbeit bei Elmos betreut hatte.

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